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Festnahme vor Prozess: Høiby bestreitet neue Vorwürfe

Zum Start der zweiten Woche im Vergewaltigungs-Prozess gegen den ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat Marius Borg Høiby neue Vorwürfe bestritten.

Agentur
sda
10.02.26 - 09:46 Uhr
Ereignisse
ARCHIV - In diesem Gericht findet der Prozess gegen Marius Borg Høiby statt. Foto: Julia Wäschenbach/dpa/Archivbild
ARCHIV - In diesem Gericht findet der Prozess gegen Marius Borg Høiby statt. Foto: Julia Wäschenbach/dpa/Archivbild
Keystone/dpa/Julia Wäschenbach

Kurz vor Prozessauftakt Anfang Februar war der 29 Jahre alte Norweger erneut festgenommen worden und sitzt deshalb nun für vier Wochen in Untersuchungshaft. Er soll mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstossen haben.

Sein Mandat plädiere auf nicht schuldig, schrieb Høibys Anwalt Petar Sekulic der Nachrichtenagentur NTB. Er gehe gegen die U-Haft aber nicht in Berufung, weil er sich nun voll und ganz auf den laufenden Prozess konzentrieren müsse, hiess es.

Høiby ist in 38 Punkten angeklagt, darunter für vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. In drei Fällen soll er die Frauen sexuell im Genitalbereich berührt haben, in einem soll es zum Geschlechtsverkehr gekommen sein.

Um diesen, den schwersten Vorwurf, geht es in der zweiten Verhandlungswoche. Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung soll eine Frau auf den Lofoten, einer Inselgruppe in Norwegen, vergewaltigt haben, während sie nicht imstande war, sich zu wehren. Zunächst sollte das mutmassliche Opfer am Dienstag vor Gericht aussagen.

Während Høiby einige Straftaten eingeräumt hat, bestreitet er die Vergewaltigungen.

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