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Neulinge treffen auf Stars der Szene

Vom 2. bis 17. Dezember steht die nächste Austragung des zur Tradition gewordenen Songbird Festivals Davos auf dem Programm. Es bringt das übliche Konzept mit ein paar kleinen Änderungen. Und es treffen wiederum Newcomer auf absolute Stars der Schweizer Szene.

Pascal
Spalinger
24.10.22 - 06:38 Uhr
Ereignisse
So sieht das diesjährige Festivalplakat aus.
So sieht das diesjährige Festivalplakat aus.
zVg/Songbird Festival

«Seit seiner Gründung im Jahr 2007 har sich das Songbird Festival künstlerisch klar und fernab des Mainstreams positioniert. Als Festival für Schweizer «Singer Songwriter» – hoffnungsvolle Talente ebenso wie etablierte Stars. Als Festival für Künstler, die ihre Musik selber schreiben und vortragen – authentisch, echt und darum glaubwürdig», preisen die Festival-Verantwortlichen um Direktor Michel Pernet auf ihrer Homepage den Event an. Heutzutage gehört das Festival zum Davoser Kalender und ist kaum mehr aus diesem wegzudenken.

Zurück in die Normalität

Pernet freut sich vor allem, dass man die Konzerte wohl ohne grosse Covid-Schutzmassnahmen durchführen könne. Im letzten Jahr beispielsweise habe man in den Innenräumen Schutzmasken tragen müssen. «Auf diese Weise konnten die Musiker die Mienen der Gäste nur ansatzweise deuten. Ohne Masken überträgt sich die gute Stimmung besser von den Bands auf das Publikum.» Zwar sei bereits im letzten Jahr ein Schritt zu Normalität möglich gewesen, und die Konzerte seien erstaunlich gut besucht worden. Aber auch die Musikerinnen und Musiker freuen sich, wieder an teilweise speziellen Orten Konzerte geben zu können. Neu ist in diesem Jahr eine Zusammenarbeit mit dem Kulturplatz Davos: Am 7. und 14. Dezember werden nämlich erst Konzerte gespielt, und danach wird der Lieblingsfilm der auftretenden Bands gezeigt. Am ersten Mittwoch werden Anna Känzig und Toubey Lucas auftreten, danach wird der Film «Walk the Line» gezeigt. Am zweiten Mittwoch wird Viola von Scrapatetti auf der Bühne stehen, und anschliessend flimmert «La vie en rose» auf der Leinwand.

Arrivierte und Sternchen

Pernet freut sich auf eine Mischung aus jungen Talenten und bestens bekannten Start der nationalen Szene. So wird beispielsweise Sina am 10. Dezember im Hotel Morosani Schweizerhof ihr neues Album präsentieren. Begonnen wird aber schon am 2. Dezember, wenn Pat Burgener und Heidi Happy im Hotel Alpengold ihr Können zum Besten geben werden. Burgener wird im Winter erneut als Weltklasse-Snowboard-Freestyler international unterwegs sein.

Gespannt darf man auch auf das Konzert von Troubas Kater am 3. Dezember sein. Eigentlich hätte die Band bereits letztes Jahr nach Davos kommen sollen, musste dann jedoch kurzfristig absagen, weil ein Bandmitglied mit Corona ausfiel. Bereits fix sind auch die Teilnehmenden des Abschlusskonzerts vom 17. Dezember in den Räumlichkeiten der Künzli Holz AG, und die Zuhörerschaft darf sich auf einen absolut hochstehenden Abend freuen. Begonnen wird der Konzertreigen mit Andryy, einem Senkrechtstarter der Szene. Von ihm stammt die Hymne für die Anfang November in der Schweiz stattfindenden Unihockey-Weltmeisterschaft. Hauptformation des Abends sind aber Lo und Leduc: Hits wie «079 het sie gseit» kennt fast jedes Kind, und man darf gespannt sein, welches musikalische Feuerwerk die Band in Davos zünden wird. In nächster Zeit sollen zudem die noch fehlenden Acts bekannt gegeben werden, unter anderem, wer heuer auf der Jazzhütte auftreten wird.

Infos zum Songbird Festival – auch wo man sich als Hilfsperson melden kann – gibt es unter www.songbirdfestival.ch.

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