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Zug-Drama in Dänemark: Fünf Verletzte in kritischem Zustand

Bei einem Zusammenstoss zweier Züge in Dänemark sind 17 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand. Weitere zwölf Personen hätten leichtere Verletzungen erlitten, hiess es.

Agentur
sda
23.04.26 - 11:46 Uhr
Ereignisse
Zwei Züge sind am Morgen auf der Bahnstrecke zwischen Hillerød und Kagerup, nördlich von Kopenhagen, zusammengestoßen. Foto: Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des…
Zwei Züge sind am Morgen auf der Bahnstrecke zwischen Hillerød und Kagerup, nördlich von Kopenhagen, zusammengestoßen. Foto: Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des…
Keystone/Ritzau Scanpix Foto via AP/Steven Knap

Die Zahlen könnten sich aber noch ändern, wie Chefarzt Anders Damm-Hejmdal bei einer Pressekonferenz sagte: «Wir haben noch keinen genauen Überblick darüber. Bei so einem Unglück werden Menschen herumgeschleudert und können sich auf viele unterschiedliche Weisen verletzen.»

Die Lokalbahnen waren am Morgen auf der Bahnstrecke zwischen den Orten Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal kollidiert. «Wir können noch nichts zum Hintergrund des Unglücks sagen», sagte Polizeikommissar Morten Pedersen. «Wir holen jetzt alle möglichen Informationen zum Unfallhergang ein, es wird jede Menge Ermittlungen geben.»

Per Hubschrauber ins Spital

Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort, ausserdem gab es ein grosses Polizeiaufgebot. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, um Patienten ins Spital zu bringen, so der Sprecher. Glücklicherweise sei niemand in den Zügen eingeklemmt worden. In dem Ort Hillerød wurde ein Krisenzentrum für die Fahrgäste und ihre Angehörigen eingerichtet.

Schweden steht Dänemark zur Seite

Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bot dem Nachbarland Unterstützung an. «Ich habe mich heute Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und schwedische Hilfe im Umgang mit dem tragischen Zugunglück angeboten», sagte Kristersson der schwedischen Nachrichtenagentur TT.

Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, sagte dem Fernsehsender DR, sie stehe unter Schock. «Es darf nicht passieren, dass zwei Züge zusammenstossen. Das ist schockierend, und wir müssen sichergehen, dass es nie wieder passiert.»

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