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Davos reformiert feierte den Menschenrechtssonntag

Am 2. Advent feierte Davos reformiert den Menschenrechtssonntag. In der Kirche St. Theodul gestalteten Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienst gemeinsam mit Sozialdiakonin Brigitte Gafner und Pfarrerin Hannah Thullen.

Davoser
Zeitung
19.12.24 - 12:00 Uhr
Ereignisse
Brigitte Gafner blickt begeistert zurück: «Die Jugendlichen haben sich mit wichtigen Fragen beschäftigt: Wie sieht eine Welt aus, in der es allen Menschen gut geht? Wie stellen wir uns den Himmel vor? Im Gottesdienst haben sie uns ihre persönlichen Gedanken dazu mitgeteilt.»

Im Konfjahr spielt auch der Umgang mit dem Tod eine wichtige Rolle. Pfarrerin Hannah Thullen erklärt: «Gemeinsam haben wir das Krematorium besucht und uns bewusst mit dem Tod auseinandergesetzt. Dabei haben sich die  Konfirmandinnen und Konfirmanden auch mit der Frage beschäftigt, ob sie an ein Leben nach dem Tod glauben.» Zu ihren Vorstellungen vom Himmel haben sie sogenannte «Jenseits-Boxen» gestaltet, die im Gottesdienst ausgestellt wurden.

Der Davoser Singer/Songwriter Max Berend begleitete den Gottesdienst mit Gesang und Gitarre. Neben Adventsliedern stand das Lied «Blowing in the wind» von Bob Dylan im Zentrum der Feier. Dieses Lied ist zur Hymne der amerikanischen Bürgerrechts- und Friedensbewegung geworden und passt wunderbar zum Menschenrechtssonntag.

Die Kollekte war zugunsten von «Amnesty International» bestimmt. Durch den Kerzenverkauf im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Organisation zusätzlich unterstützt.

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