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Das Weidegebiet war zu weitläufig für die Schutzhunde

Die Fachstelle Agridea hat untersucht, weshalb es auf geschützten Bündner Alpen zu Nutztierrissen kam. Sie macht eine zu grosse Herdenausdehnung und Hirtenwechsel als Hauptgründe aus.

Ursina
Straub
22.07.22 - 04:30 Uhr
Ereignisse

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der gerissenen Nutztiere durch den Wolf verglichen mit dem Vorjahr in etwa stabil geblieben – obwohl sich der Wolfsbestand weiterhin rasch ausbreitet. Das ist ein Schluss, den die Fachstelle Agridea im aktuellen Jahresbericht Herdenschutz zieht. Ein weiteres Fazit lautet: Auf Alpen, wo offizielle Herdenschutzhunde arbeiten, kam es grossmehrheitlich zu keinen Nutztierrissen. Aber: Die Anzahl Alpen, die trotz Herdenschutzhunden Risse verzeichnen mussten, stieg im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an.

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