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Plattform für KI und Davos

An der Promenade 68 in Davos befand sich letzte Woche das «AI House Davos 2025». Initiiert wurde es vom Swiss National AI Institute (welches die AI-Zentren der ETH Zürich und EPFL vereint) sowie dem gemein­nützigen «AI House»-Verein.

Davoser
Zeitung
27.01.25 - 18:00 Uhr
Ereignisse
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Gespräch mit Davoser Beteiligung im «AI House Davos.»

«Wir finden es toll, dass sich wichtige Stakeholder vor allem auch aus der ­Industrie als gemeinnütziger Verein organisiert haben, um den langfristigen Fortbestand der ‹AI House Davos›-Plattform zu ermöglichen», sagt Andreas Krause, Professor an der ETH Zürich und Vor­steher des ETH AI Center. «Als ETH AI Center kooperieren und unterstützen wir den Verein, um die Stimme der Bildung und Wissenschaft einzubringen.»

Im Gegensatz zu kommerziell betriebenen Orten an der Promenade setzte sich das «AI House Davos» für einen differenzierten Dialog zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) und den Auswirkungen auf die Gesellschaft ein. Produktwerbung war zum Beispiel ausgeschlossen, und es wurde auch sichergestellt, dass beim grössten Teil der Themenbereiche jeweils auch Vertretungen aus Bildung- und Wissenschaft sowie internationalen Organisationen präsent waren.

Mit über 60 thematisch fokussierten Veranstaltungen und Netzwerktreffen bot das «AI House Davos» eine nicht-kommerzielle Plattform, um zentrale Fragen rund um KI zu diskutieren und Weichen zu stellen für die zukünftige Gestaltung unserer Gesellschaften, Industrien und Lebensweisen mit Blick auf den Einfluss von KI.

Ein zentrales Ziel der Initiative ist es, die wissenschaftliche Exzellenz der Schweiz zu unterstreichen und die akademische Perspektive im Multi-Stakeholder-Dialog zu stärken. Dies wurde eindrucksvoll durch Beiträge von Abgesandten von über 28 weltweit führenden Universitäten erreicht, darunter zwei Turing-Award ­Gewinner, der manchmal auch als Nobelpreis für Informatik bezeichnet wird. 15 Professoren von der ETH und EPFL sowie Forschende weiterer Schweizer ­Institutionen wie der Fachhochschule Graubünden oder der ZHAW vervollständigten die Liste der hochkarätigen Sprechenden.

Wichtige Bestandteile des Programms waren unter anderem ein Runder Tisch mit Vertretern des Zürcher Regierungsrats und der Zürcher Wirtschaft, eine Podiumsdiskussion mit Vertretenden aus dem Davoser «AI-Cluster» sowie eine Abendveranstaltung, die allein der Rolle der Akademia im Zusammenhang mit dem Fortschritt der KI gewidmet war. Durch die Partnerschaft mit dem EDA wurde auch eine Verbindung zum «House of Switzerland» hergestellt. Dort wurde die operative Phase des Projektes ICAIN (KI für nachhaltige Entwicklung) lanciert, und weitere Runde Tische fanden dazu im «AI House Davos» statt. Diese Formate unterstrichen die Bandbreite, Magnetfunktion und Bedeutung des Standorts Davos und verdeutlichen, warum gerade hier solche Dialoge geführt werden sollten. Deshalb ist es für das «AI House Davos» auch von grosser Bedeutung, bei der Initiative zum «Alpine Tech Summit» mitwirken und diese unterstützen zu dürfen.

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