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«Graubünden kann sich positiv positionieren»

«Graubünden kann sich positiv positionieren»

Am Samstag wurde bekannt, dass Graubünden im Jahr 2029 die Winterspiele der Special Olympics World Games austragen wird. Stadtpräsident Urs Marti war einer der Initianten der Kandidatur.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Ereignisse

Die World Winter Games 2029 für Menschen mit Beeinträchtigung finden in Graubünden statt. Das wurde am Samstag bekannt, wie die Stadt Chur mitteilte. Die Wettkämpfe sowie die Schlussfeier werden 2029 im Kanton Graubünden durchgeführt.

Stadtpräsident Urs Marti freut sich aus mehreren Gründen über den positiven Entscheid. Es handle sich bei den Special Olympics World Games um einen grossartigen Event, vor allem aus menschlicher Sicht, sagt er gegenüber Radio Südostschweiz. «Zudem ist es einer der grössten Sportevents der Welt. Das gibt uns als Stadt und Kanton die Möglichkeit, uns positiv in der Welt zu präsentieren.»

Wettkämpfe in Chur, Arosa und Lenzerheide

In der Stadt Chur werden im März 2029 die Hallensportarten Unihockey, Floor Hockey, Short Track und Eiskunstlauf durchgeführt. In Arosa finden die Wettkämpfe Ski Alpin und Snowboard sowie in der Lenzerheide die Wettkämpfe Langlauf, Schneeschuhlauf und Tanzsport statt. Die Eröffnungsfeier wird im Stadion Letzigrund in Zürich und die Schlussfeier in Chur organisiert.

Volksabstimmung im Frühling 2022

Das Budget der World Games beträgt 38 Millionen Franken. 75 Prozent der Gesamtkosten sollen von Bund, den Kantonen Graubünden und Zürich, den Städten Chur und Zürich sowie den Gemeinden Arosa und Vaz/Obervaz (Lenzerheide) getragen werden. Der Rest wird laut Marti durch Spendengelder finanziert.

Die politischen Prozesse dazu laufen bereits seit Mitte 2020 und die Entscheidungen bei allen Partnern werden bis Sommer 2022 vorliegen, wie es in der Mitteilung heisst. In der Stadt Chur muss der Beitrag in einer Volksabstimmung im Frühling 2022 genehmigt werden.

Er schaue positiv in die Zukunft und sei optimistisch, dass die Abstimmung durchkomme, sagt Marti auf Anfrage von Radio Südostschweiz. «Keine Partei äusserte bis jetzt Kritik an der Durchführung der Winterspiele».

Unterstützung bekommt Urs Marti auch auf nationaler Ebene. Zahlreiche Schweizer Persönlichkeiten freuen sich auf YouTube bereits auf die Austragung der Winterspiele in Graubünden. Darunter auch Bündnerinnen und Bündner, wie beispielsweise Nationalrätin Sandra Locher Benguerel oder Nationalrat Martin Candinas: 

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