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Wegen Corona: Elefanten verschwinden

Die Dickhäuter im Zentrum von Rapperswil treten den Rückzug an – bis die Corona-Krise vorbei ist.

Ramona
Nock
Freitag, 20. März 2020, 04:30 Uhr Sie ziehen zu viele Menschen an
Ziehen zu viele Menschen an: Die Elefantenskulpturen werden vom Rapperswiler Fischmarktplatz abgezogen.
MARKUS TIMO RÜEGG

Sie sind ein Blickfang – und ziehen die Menschen in Scharen an: die bunten Elefantenskulpturen auf dem Fischmarktplatz in Rapperswil. Auch zu Zeiten des «Corona»-Lockdowns schlendern immer wieder Passanten durch die Freiluft-Ausstellung «Elephant Parade», die vor einer Woche eröffnet wurde («Linth-Zeitung» vom 13. März). Damit ist nun aber Schluss.

Wie Tourismuschef Simon Elsener sagt, werden die Skulpturen in diesen Tagen abtransportiert und fürs Erste wieder eingelagert. «Wir möchten die Menschen wegen des grassierenden Coronavirus nicht zusätzlich dazu motivieren, nach draussen zu gehen», erklärt er. Man appelliere an die Bevölkerung, möglichst zu Hause zu bleiben – damit es nicht zu einer Ausgangssperre komme.

Rückkehr im Sommer?

Elsener hofft, dass die Elefantenparade fortgesetzt werden kann, sobald sich die Lage mit dem Coronavirus beruhigt habe – «vielleicht schon im Sommer, oder aber im Herbst.» Es sei alles in die Wege geleitet, damit die Elefanten so lange in der Schweiz bleiben könnten.

Die Elefantenparade hat Franco Knie senior mit seiner Frau nach Rapperswil geholt. Die Ausstellung soll auf die Situation der gefährdeten Asiatischen Elefanten aufmerksam machen und ist mit diversen Hilfsprojekten verbunden.

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