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Frau Holle fährt Ski

Endlich, der Schnee ist zurück. Am Mittwoch fiel den ganzen Tag über konstant Schnee. Sogar in Chur reichte es für mehr als den «Pflotsch», den es in dieser Saison bisher gab. Besonders freuen dürften sich die Skigebiete, denn wenn es bis in tiefe Lagen schneit, zieht es die Menschen umso mehr auf die Pisten in den Bergen.

Mara
Michel
Mittwoch, 29. Januar 2020, 16:53 Uhr Für die Skigebiete spielt es keine Rolle
Skifahren, ob es schneit oder nicht.
SYMBOLBILD / PIXABAY

Bisher glänzte der Winter nicht durch besonders viel Schnee. Wer winterliche Verhältnisse wünscht, musste bisher in höhere Lagen ausweichen. Jetzt, Ende Januar, zeichnet sich ein temporärer Umschwung ab, auch die tieferen Lagen wurden am Mittwoch von einer Schneedecke überrascht.

Für die Skigebiete in der Höhe ändert sich durch die zusätzliche weisse Pracht auf den ersten Blick nicht viel. Wie Samuel Rosenast, Leiter Kommunikation und Content der Destination Davos Klosters, erklärt, sei vor allem der Saisonstart entscheidend: «Marketingtechnisch ist der Saisonstart am wichtigsten, damit die Leute wissen, dass wir und die Pisten parat sind.» Dieser Winter war, trotz der milden Verhältnisse sogar so gut, dass ein Pre-Opening gemacht werden konnte. So konnte die Saison früher als geplant beginnen.

Die Destination Disentis Sedrun verlieh der Freude ob den weissen Flocken auf Facebook Ausdruck.

In den Bündner Skigebieten setzt man seit Längerem vermehrt auf Kunstschnee. Deswegen ist man auch bei milden Wintern immer bereit für die Schneesportler. Auch wenn Rosenast bisher noch kein direktes Feedback zu einem allfälligen Qualitätsunterschied von Kunst- und Naturschnee bekommen hat, so gäbe es doch einiges, worin sich die beiden Beschneiungsarten unterscheiden würden: «Ich merke, dass der Kunstschnee etwas kompakter und härter ist. Er ist griffiger, was besonders bei Leuten, die gerne carven, sehr beliebt ist.» Für wirklich gute Pistenverhältnisse sei es wichtig, dass man früh mit dem Beschneien beginnen könne, so Rosenast weiter.

Ähnlich sieht es in Arosa aus. «Die technisch beschneiten Pisten sind bei uns nach wie vor in einem tadellosen Zustand», erklärt Stefan Reichmuth, Leiter Marketing des Wintersportgebietes Arosa Lenzerheide. Die Naturschneepisten und die Landschaft rund um die technisch beschneiten Pisten sahen allerdings diese Saison nicht sehr winterlich aus. Dies sei dank den aktuellen Schneefällen nun anders: «Alles ist tief verschneit, alles ist weiss. Wenn das Wetter schön ist, ergibt das perfekte Verhältnisse», führt Reichmuth aus. Der Neuschnee hat auch positive Auswirkungen auf den technischen Schnee, der nun darunter liegt. «Der technische Schnee war relativ trocken. Das hat man beim Fahren gemerkt. Jetzt werden sich die beiden Schneeschichten vermischen und das befeuchtet dann die unteren Lagen. Das ist gut für die Pistenqualität».

Über den Schnee freuen sich in Arosa auch noch diese herzigen Geschöpfe:

Und dass es in den Bündner Bergen allemal schön ist – Schneefall hin oder her – zeigt sich an folgendem Beispiel einmal mehr:

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