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Von Bündner Polizei gefasster Bankräuber verurteilt

Ein 22-jähriger Mann war im August 2019 in Graubünden verhaftet worden, nachdem er im österreichischen Lustenau nahe der Grenze eine Bank überfallen hatte. Nun wurde der in der Schweiz wohnhafte Österreicher in Feldkirch zu drei Jahren bedingter Haft verurteilt.

Agentur
sda
Mittwoch, 08. Januar 2020, 16:43 Uhr In Österreich vor Gericht
Die Kantonspolizei Graubünden hatte im August 2019 einen Mann verhaftet, der nun wegen Banküberfalls verurteilt wurde.
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Wegen eines Banküberfalls ist ein 22-jähriger Mann am Mittwoch am Landesgericht Feldkirch zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der in der Schweiz wohnhafte Österreicher zeigte sich vor Gericht geständig, eine Bank in Lustenau ausgeraubt und knapp 21'000 Euro erbeutet zu haben.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Maurer, der sein Geld als Zeitarbeiter verdient, räumte ein, die Sparkassenfiliale am Morgen des 30. August 2019 in einer Kurzschlusshandlung überfallen und die Bankangestellten mit einer ungeladenen Gasknallpistole (Schreckschusspistole) bedroht zu haben.

Ein Zeuge gab damals einen Hinweis auf das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges, woraufhin der Mann wenige Stunden später im Kanton Graubünden festgenommen wurde.

Als Grund für den schweren Raub gab der 22-Jährige an, er habe seiner Mutter und seiner Lebensgefährtin nicht auf der Tasche liegen wollen. In seinem Job hatte er offenbar kein regelmässiges Einkommen. Den Gesamtschaden aus dem Überfall hat der Mann bereits zurückbezahlt.

Die Kassierin erhielt 500 Euro Schmerzensgeld. Weil der Angeklagte unbescholten war und sich geständig zeigte, wurde die Strafe mit drei Jahren bemessen. Der Mann nahm das Urteil an. Der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab, somit ist das Urteil nicht rechtskräftig.

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