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Nach Angriff: Kantonsspital zahlt Shuttlebus fürs Personal

Im August kam es in der Nähe des Kantonsspitals Graubünden zu einem Überfall. Eine Mitarbeiterin wurde verbal angegriffen und hat dies der Stadtpolizei gemeldet. Nun hat das Spital reagiert.

Südostschweiz
Freitag, 22. November 2019, 14:09 Uhr Reaktion auf Übergriff
Auf dem Weg von ihrem Arbeitsplatz zu den Parkplätzen wurde eine Mitarbeiterin des Kantonsspitals verbal belästigt.
MARCEL GIGER

Eine Mitarbeiterin des Kantonsspitals Graubünden ist dieses Jahr auf ihrem Nachhauseweg von einem bisher unbekannten Täter belästigt worden. Wie die Onlineplattform «20Minuten» am Freitag berichtet, soll der Täter die Frau verbal angegriffen haben und sei danach mit dem Velo geflüchtet. Die Mitarbeiterin meldete den Vorgang auf der Spitalzentrale und die Stadtpolizei wurde informiert.

Roland Hemmi, stellvertretender Polizeikommandant der Stadt Chur, bestätigt den Vorfall. «Die Polizei war wenige Minuten nach dem Anruf vor Ort. Wir starteten gleich eine Nahfahndung. Diese blieb jedoch ohne Erfolg», sagt Hemmi gegenüber «20Minuten». Der Mann wurde nicht gefasst.

Shuttlebus und Taxis

Das Kantonsspital Graubünden wird momentan umgebaut. Die Parkplätze sind derzeit 500 Meter bis einen Kilometer vom Gebäude entfernt. Dajan Roman, Mediensprecher des Kantonsspitals Graubünden, sagt gegenüber «20Minuten», dass es der erste bekannte Vorfall rund um das Spital war.

Daraufhin reagierte das Spital. Seit dem Übergriff gebe es einen Shuttlebus sowie Taxis, die das Spitalpersonal zu den Parkplätzen fahre. Zudem sei für das Personal des Spätdienstes ein Treffpunkt festgelegt worden, von dem aus die Mitarbeiter gemeinsam zu den Parkplätzen gehen können. (nua)

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