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Ein Winter wie fast noch keiner für Oberengadiner Bergbahnen

Der Winter 2018/19 war für die Bergbahnen Oberengadin ein richtig guter. Das hat auch - trotz Kritik um die Jahreswende - mit den dynamischen Preismodel Snow Deal zu tun. Dieses wird darum auch kommenden Winter beibehalten.

Südostschweiz
Mittwoch, 27. März 2019, 15:29 Uhr Dank Snow Deal
Corvatsch
PRESSEBILD

Er gab ordentlich zu reden um die Jahreswende, der Snow Deal der Oberengadiner Bergbahnen, und das nicht nur im Guten – eher im Gegenteil. Das dynamische Preismodel für die Tages-Skipässe, das bei grosser Nachfrage auch mal Ticketpreise von über 100 Franken pro Tag generierte. Nun ist die erste Wintersaison mit dem Snow Deal zu Ende und die Oberengadiner Bergbahnen haben ein positives Fazit gezogen. Das ist laut einer Medienmitteilung gleichbedeutend mit dem Weiterführen des Angebotes. Ab sofort können bereits Skipässe für die Saison 2019/20 ab 45 Franken pro Tag gebucht werden.

Gemäss Thomas Rechberger, Projektleiter von «Snow-Deal» habe die Mehrheit der Gäste das Angebot gut aufgenommen: «Viele Gäste haben von ermässigten Preisen profitiert: Mehr als 50 Prozent der Mehrtageskarten wurden im Voraus online gekauft. Die Preisstrategie mit dynamischen Preisen hat sich auch für die Bergbahnen bewährt: online wurden die Mehrtagespässe für rund einen Tag länger als in den Vorjahren gebucht.»

Nur Winter 2013/14 war noch besser

Bereits seit mehreren Jahren existiert das Angebot «Hotel+Skipass», das genauso weitergeführt wird, wie Markus Moser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Corvatsch AG sagt. Befragungen von Gästen und die Gespräche mit den Hoteliers gezeigt, dass solche Packages weiter gefragt seien, «deshalb wird das Angebot Hotel+Skipass weitergeführt».  Neu erhalten laut Markus Meili, Geschäftsführer der Engadin St. Moritz Mountains AG, Hotelgäste im nächsten Jahr schon ab einer Übernachtung den Skipass für 45 Franken pro Tag.

Die Bergbahnen sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Winter 2018/19. Meile sagt dazu: «Ausgezeichnete Schnee- und Pistenverhältnisse, viele Sonnentage in Kombination mit dem neuen Preismodell führen zu einem erfolgreichen Winter. Per 24. März sind die Ersteintritte 10 Prozent über dem Vorjahr, der Umsatz um 12 Prozent.» Er spricht von der zweitstärksten Wintersaison nach dem Winter 2013/14.

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