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ZSC Lions vom 0:2 zum 7:4

Die ZSC Lions stossen in der Neuauflage des letzten Playoff-Finals den HC Lugano weiter ins Elend. Die Zürcher setzen sich nach einem frühen 0:2-Rückstand mit 7:4 durch.

Agentur
sda
Dienstag, 08. Januar 2019, 22:00 Uhr Eishockey
Luganos Goalie Elvis Merzlikins stoppt hier Fredrik Pettersson von den ZSC Lions
Luganos Goalie Elvis Merzlikins stoppt hier Fredrik Pettersson von den ZSC Lions
KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Zwei Tor-Doubletten brachten den Meister der letzten Saison auf die Strasse zum Sieg: Zuerst gelangen Chris Baltisberger (in doppelter Überzahl) und Simon Bodenmann innerhalb von 66 Sekunden die Goals vom 2:2 zum 4:2, später stellten Viktor Backman und Fredrik Pettersson binnen 27 Sekunden von 4:3 auf 6:3.

Eingeleitet wurde die Wende aber von Fabrice Herzog. Das 24-jährige Eigengewächs (das den Klub Ende Saison Richtung Davos verlassen wird) glich nach 22 Minuten bei einer angezeigten Strafe zum 2:2 aus. Herzog kam im 31. Meisterschaftsspiel des ZSC zu seinem ersten Saison-Goal, nachdem ihm in den drei Saisons zuvor stets mehr als 10 Treffer gelungen waren (13, 11, 11). Herzog traf erstmals seit dem 2. April wieder, als er in der Playoffserie gegen Bern mit einem Hattrick eine Partie im Hallenstadion im Alleingang entschieden hatte (3:1).

Für Luganos Trainer Greg Ireland wird die Luft immer dünner. Trotz eines optimalen Starts mit zwei Toren aus den ersten zwei Torschüssen in den ersten neun Minuten resultierte eine weitere Niederlage - bereits wieder die dritte in Folge und schon die vierte in dieser Saison nach einer 2:0-Führung. Auch die Rückkehr von Goalie Elvis Merzlikins half nicht mit, die Anzahl Gegentreffer zu reduzieren. Bei den Niederlagen gegen Ambri (3:4), Servette (3:6) und die ZSC Lions kassierte Lugano 17 Gegentreffer.

Derweil die ZSC Lions dank des Sieges Freiburg, Langnau und Servette überholten und auf Platz 6 vorrückten, blieb Lugano auf Platz 10; der Rückstand auf die Playoff-Plätze beträgt neu fünf Punkte. Am Freitagabend stehen sich Lugano und Zürich in der Resega wieder gegenüber.

ZSC Lions - Lugano 7:4 (1:2, 3:1, 3:1)

8708 Zuschauer. - SR Eichmann/Wiegand, Altmann/Wüst. - Tore: 5. Hofmann (Riva, Lapierre) 0:1. 9. Löffel (Klasen, Bürgler/Ausschluss Sutter) 0:2. 19. Klein 1:2. 23. Herzog (Chris Baltisberger/Strafe angezeigt) 2:2. 33. Chris Baltisberger (Suter, Backman/Ausschlüsse Ulmer, Fazzini) 3:2. 34. Bodenmann (Hollenstein, Backman) 4:2. 36. Ulmer (Fazzini) 4:3. 45. (44:48) Backman 5:3. 46. (45:15) Pettersson (Miranda) 6:3. 55. Hofmann (Lapierre, Sannitz) 6:4. 59. Hollenstein 7:4 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Noreau; Hofmann.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Marti; Sutter, Geering; Blindenbacher; Pettersson, Suter, Bachofner; Bodenmann, Backman, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Herzog; Hinterkircher, Schäppi, Miranda; Ulmann.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Löffel, Vauclair; Ulmer, Riva; Ronchetti; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Reuille, Romanenghi, Bertaggia; Vedova.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson, Wick (alle verletzt) und Berni (U20/geschont), Lugano ohne Cunti, Haapala, Wellinger und Walker (alle verletzt). - Timeout Lugano (19./Coach's Challenge).

Rangliste: 1. Bern 30/62 (86:51). 2. Zug 30/61 (97:64). 3. Biel 31/53 (99:85). 4. Lausanne 33/53 (95:81). 5. Ambri-Piotta 31/52 (89:90). 6. ZSC Lions 31/49 (79:80). 7. Genève-Servette 32/49 (86:97). 8. SCL Tigers 30/48 (82:72). 9. Fribourg-Gottéron 31/47 (82:80). 10. Lugano 31/43 (98:91). 11. Davos 31/25 (70:114). 12. Rapperswil-Jona Lakers 31/16 (44:102).

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