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DNA-Proben bestätigen: Wolf hat 40 Schafe gerissen

Das definitive Resultat der DNA-Proben steht fest. Die Schafrisse auf der Alp Stutz bei Splügen im Juli und August gehen auf das Konto des Wolfs.

Südostschweiz
Mittwoch, 12. September 2018, 10:43 Uhr Alp Stutz

40 Schafe wurden auf der Alp Stutz bei Splügen zwischen Ende Juli und Anfang September gerissen. Was aufgrund der Art der Risse – viele davon erfolgten durch einen Kehlbiss – und der Lage der Alp auf Angriff durch den Wolf hindeutete. Nun haben die Analysen von DNA-Proben laut dem Amt für Jagd und Fischerei bestätigt: die Schafe wurden vom Wolf gerissen.

Bereits während der letzten Wochen hatten die Alpverantwortlichen in Absprache mit der Wildhut und dem Herdenschutzbeauftragten des Plantahofs Sofortmassnahmen wie eine Nachtpferchung beschlossen und umgesetzt. Diese zeigten laut Mitteilung auch sofort Wirkung. Es sei davon auszugehen, dass die Alpsaison nun regulär beendet werden könne.

Die Alpverantwortlichen haben bereits die Planung der kommenden Saison begonnen. Die Zusammenarbeit zwischen Verantwortlichen, Tiereigentümer, Herdenschutzbeauftragtem und der zuständigen Ämter für Jagd und Fischerei und Landwirtschaft habe gut funktioniert, bilanziert das Amt.

Um das Bild zu sehen den Slider verschieben. Um das Bild zu sehen den Slider verschieben. Ein getötetes Schaf auf der Alp Stutz. Ein getötetes Schaf auf der Alp Stutz.
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Um das Bild zu sehen den Slider verschieben. Um das Bild zu sehen den Slider verschieben. Der Täter konnte als Wolf identifiziert werden. Der Täter konnte als Wolf identifiziert werden.

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