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Ein «Bünzlischweizer» gerät in einen Exzess der Gewalt

Er bezeichnet sich selber als Bünzli. Vor fünf Jahren schlägt der Mann vor dem Güterschuppen in Glarus einem andern mit einem Baseballschläger den Schädel ein. Das Kantonsgericht muss jetzt darüber befinden, ob er in Notwehr gehandelt hat.

Der Mann macht den Eindruck, dass er sich gewohnt ist, das Sagen zu haben. Wenn Probleme auftauchen, trifft er eine Entscheidung und erwartet, dass sie respektiert wird. Der 50-jährige Geschäftsmann ist gross und hat Handwerkerhände, die zupacken können. Er sei ein Bünzlischweizer, sagt er von sich: «In meinem Werkzeugkasten herrscht Ordnung, jeder Schraubenzieher hat seinen Platz.» Er sagt, er habe seine zwei Kinder sich entfalten lassen. Aber er berichtet auch, dass sie sich bis zur Volljährigkeit strikte an seine «Hausregeln» zu halten hatten.

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