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Graubünden wird wieder bunter

Das Feuerverbot im Kanton Graubünden wird nach und nach aufgehoben. Bis es ganz vorbei ist, dürfte es aber noch dauern.

Philipp
Wyss
28.08.18 - 04:30 Uhr
Ereignisse
Noch immer ist es gefährlich, im Freien Feuer zu machen – aber immer in weniger Regionen.
Noch immer ist es gefährlich, im Freien Feuer zu machen – aber immer in weniger Regionen.
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Über das Wochenende ist es zwar kühler geworden, Niederschlag hat es aber nicht viel gegeben, sagte Ueli Eggenberger vom Amt für Wald Graubünden auf Anfrage von Radio Südostschweiz. In Mittelbünden, Klosters, Davos, Engadin, Bergell, Puschlav und im Münstertal habe es etwas mehr geregnet.

Inzwischen konnte das Feuerverbot in der oberen Surselva und in Mittelbünden aufgehoben werden können. Und dadurch wird die Bündner Karte mit Feuerverbot «bunter», sprich die bis anhin schwarze Färbung für Feuerverbot in der Bündner Karte konnte durch orange ersetzt werden.

Die Feuerverbotskarte vom Dienstagmorgen. SCREENSHOT AMT FÜR WALD UND NATURGEFAHREN
Die Feuerverbotskarte vom Dienstagmorgen. SCREENSHOT AMT FÜR WALD UND NATURGEFAHREN

Die Beurteilung findet ein- bis zweimal pro Woche statt, sagte Eggenberger weiter. Eine gründliche Beurteilung und damit verbunden eine weitere Aufhebung des Feuerverbotes in Nordbünden werde aber aufgrund der Wetterprognosen erst kommenden Montag stattfinden.

Wann das absolute Feuerverbot in ganz Graubünden aufgehoben werden kann, konnte Eggenberger nicht sagen.

Nach wie vor herrscht zwischen Ilanz und Landquart ein absolutes Feuerverbot. In Disentis, sowie zwischen Roveredo und Scuol konnte die Waldbrandgefahr inzwischen auf erheblich reduziert werden. Und zwischen Poschiavo und St. Moritz ist die Waldbrandgefahr «nur» noch mässig, wie das Amt auf seiner Website mitteilt.

Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos

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