Aus allen Rohren: Aus- und Weiterbildung der Chemiewehr Glarus
Die Chemiewehr Glarus zählt gut 60 Mitglieder. Neben dem grundlegenden Feuerwehrhandwerk braucht es für das weite Spektrum der Chemiewehr zusätzliche Aus- und Weiterbildungen.
Die Chemiewehr Glarus zählt gut 60 Mitglieder. Neben dem grundlegenden Feuerwehrhandwerk braucht es für das weite Spektrum der Chemiewehr zusätzliche Aus- und Weiterbildungen.
Am Samstag fand der erste Weiterbildungstag in diesem Jahr statt. Zwei Experten der Chemiewehrschule Zofingen bildeten die Glarner Feuerwehrler in der Bekämpfung von flüssigen und gasförmigen Stoffen aus. Das macht man nämlich anders als bei einem «normalen» Brand.
Für die Ausbildung stellten die Experten ihr Material auf dem Multifunktionsplatz in Glarus auf. Unter anderem galt es, brennendes Heptan in mehreren Brandschalen richtig zu löschen. Ein nur wenig falsch dosierter Strahl oder ein Spritzen aus falscher Richtung lassen die Flammen auflodern, statt sie zu unterdrücken. Das führt dann dazu, dass die Flamme statt vom Feuerwehrmann weg zu ihm hinkommt. Oder wie es der Experte Fabian Engel formuliert: «Lasst den Tiger nicht aus der Schale kommen.» (so)
Sebastian Dürst ist Redaktionsleiter der «Glarner Nachrichten». Er ist in Glarus geboren und aufgewachsen. Nach Lehr- und Wanderjahren mit Stationen in Fribourg, Adelboden und Basel arbeitet er seit 2015 wieder in der Heimat. Er hat Religionswissenschaft und Geschichte studiert. Mehr Infos
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