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St. Galler entsorgen knapp 15 Prozent weniger Sondermüll

Einwohner des Kantons St. Gallen haben im vergangenen Jahr die Sondermüll-Abgabestellen etwas weniger genutzt als auch schon. Trotzdem wurden weit über 300 Tonnen Sondermüll zurückgebracht. Dabei gibt es einen klaren Spitzenreiter.

12.02.18 - 11:24 Uhr
Ereignisse
St. Galler Sammelstellen haben etwas weniger Sondermüll entsorgt. Trotzdem beläuft sich die entsorgte Menge auf über 300 Tonnen.
St. Galler Sammelstellen haben etwas weniger Sondermüll entsorgt. Trotzdem beläuft sich die entsorgte Menge auf über 300 Tonnen.
STAATSKANZLEI ST. GALLEN

Einwohner des Kantons St. Gallen haben im vergangenen Jahr 325 Tonnen Sondermüll zu den Sammelstellen zurückgebracht und somit korrekt entsorgt. Dabei gibt es laut einer Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei einen klaren Spitzenreiter:

Der Kanton betont in seiner Mitteilung, wie wichtig es sei, Sondermüll korrekt zu entsorgen. «Unterscheidliche Stoffe dürfen keinesfalls miteinander vermischt werden.» Aufgrund ihrer Zusammensetzung würden solche Abfälle weder in den Kehricht noch ins Abwasser gehören. «Eine falsche Entsorgung schadet Mensch, Tier und Umwelt.»

Kein Aufruf zu konsequenterem Entsorgen

Die Menge des im Jahr 2017 entsorgten Sondermülls ist etwas geringer als jene im vorangegangenen Jahr, wie Sandro Alther vom St. Galler Amt für Umwelt auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» erklärte. «Sie war im Jahr 2017 um etwa zehn bis 15 Prozent geringer.»

Als Aufruf, Sondermüll künftig wieder häufiger korrekt zu entsorgen, will Alther die Mitteilung der Staatskanzlei allerdings nicht verstehen. Zwar sei 2017 deutlich weniger Sondermüll zurückgebracht worden. «Der Unterschied liegt aber im Bereich normaler Schwankungen.»

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