Absturzopfer in stabilem Zustand
Noch immer gibt es nur wenige Neuigkeiten zum Flugzeugunglück vom Freitag im Divolezza-Gebiet. Die 17-Jährige, die mit schwersten Verletzungen überlebt hat, befindet sich in einem stabilen Zustand.
Noch immer gibt es nur wenige Neuigkeiten zum Flugzeugunglück vom Freitag im Divolezza-Gebiet. Die 17-Jährige, die mit schwersten Verletzungen überlebt hat, befindet sich in einem stabilen Zustand.
Einen Tag nach dem tragischen Flugzeugunglück im Diavolezza-Gebiet geht die Aufarbeitung bei den Betroffenen weiter. Wie Yves Burkhardt, Generalsekretär des Aero-Clubs Schweiz auf Anfrage sagte, befindet sich die 17-Jährige, die den Absturz als einzige überlebt hat, in einem stabilen Zustand. Ob sich die Jugendliche ausser Lebensgefahr befindet, wie das ein Online-Portal schreibt, konnte Burkhardt nicht bestätigen. «Das Wichtigste ist, dass es ihr bald wieder gut geht.» Die Medienstelle des Kantonsspitals Graubünden macht zum Gesundheitszustand des Opfers in Absprache mit dessen Angehörigen keine Angaben.
Noch am Freitagabend hat im Jugendlager eine ökumenische Gedenkfeier stattgefunden. Daran hätten auch einige Eltern von Lagerteilnehmern teilgenommen. Allerdings liessen laut Burkhardt viele Eltern ihre Kinder bis am Samstagmorgen im Lager. Burkhardt sprach von einer würdevollen «halbstündigen Gedenkminute». Dabei wurden im Beisein eines Care-Teams Laternen in den Himmel gelassen. Der Generalsekretär des Aero-Clubs Schweiz der das Lager seit 35 Jahren veranstaltet, schildert die ökumenische Feier vom Freitagabend.
Am Samstagmorgen wurde das Lager ordnungsgemäss beendet.
Inzwischen ist das Wrack der Piper PA-28 geborgen. Es steht unter Verschluss. Bilder zeigen, dass das einmotorige, vierplätzige Kleinflugzeug in mehrere Einzelteile zerrissen wurde.
Beim Absturz des Kleinflugzeugs sind am Freitagmorgen der einheimische Pilot und zwei 14-jährige Buben beim bei Pontresina ums Leben gekommen. Die 17-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und wurde ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht. Der Flug fand im Rahmen des jährlichen Jugendlagers des Aero-Clubs Schweiz statt, in dem Jugendliche an Berufe der Aviatik herangeführt werden.
Alle Todesopfer sowie die schwerstverletzte Jugendliche sind Schweizer. Angaben zur genaueren Herkunft wurden bisher keine gemacht. Insbesondere auch, weil die Frau des tödlich verunglückten Piloten am Freitagnachmittag noch nicht kontaktiert werden konnte.
Die Unfallursache ist nach wie vor unklar. Die Zuständigkeit dafür liegt bei der Bundesanwaltschaft. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle hat die Unfalluntersuchung aufgenommen. Das Flugzeugwrack wurde noch am Freitag abtransportiert.
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Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos

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