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Blitz schlägt in Scheune ein – Starkregen überflutet Keller

Die Feuerwehren in der Südostschweiz sind in der Nacht auf Dienstag «Gewehr bei Fuss» gestanden. In Rufi schlug ein Blitz in eine Scheune ein und in Nordbünden und im Engadin wurden Keller überflutet.

Philipp
Wyss
30.05.17 - 10:23 Uhr
Ereignisse
Das Gewitter beschäftigte die Feuerwehren in der Südostschweiz.
Das Gewitter beschäftigte die Feuerwehren in der Südostschweiz.
YANIK BÜRKLI

Das Gewitter am späten Montagabend hat in der Südostschweiz zu Feuerwehreinsätzen geführt. In Graubünden mussten die Rettungskräfte im Raum Trimmis/Zizers/Landquart wegen überfluteten Kellern und überlaufenden Schächten ausrücken, so Roman Rüegg von der Kantonspolizei auf Anfrage. Und auch in St. Moritz Bad war die Feuerwehr wegen Wasser in Kellern und einer Tiefgarage in einer Gewerbeliegenschaft im Einsatz.

In Chur gingen keine Schadensmeldungen ein, wie es bei der Stadtpolizei auf Anfrage hiess.

Im Linthgebiet schlug der Blitz in eine Scheune in Rufi ein. Einen Brand gab es aber nicht, wie Andrea Rezzoli Gian von der Kantonspolizei St. Gallen auf Anfrage mitteilte. In Kaltbrunn gab es drei Einsätze für die Feuerwehr wegen Wasser. Und in Martinsbrugg (St. Gallen) fiel ein Baum auf zwei Autos.

Einzig im Kanton Glarus wurden vergangene Nacht laut Daniel Menzi von der Kantonspolizei keine Schäden verzeichnet. Die Technische Betriebe Glarus Nord melden hingegen einen Stromunterbruch in Obstalden. Ursache war das Gewitter, wie es in einer Mitteilung heisst. Nebst dem Dorf Obstalden waren der Hèttenberg und das Mühletal ebenfalls betroffen. Nach rund zwei Stunden war die Störung behoben.

Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos

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