Ex-Skirennfahrer Müller litt unter den Bündnern
Während seiner Karriere als Skirennfahrer in den Siebziger- und Achtzigerjahren hat Peter Müller ungute Erfahrungen mit dem Kantönligeist gemacht – insbesondere mit dem der Bündner Sportler. Als Zürcher sei es im Team nicht leicht für ihn gewesen und lange habe niemand mit ihm das Zimmer teilen wollen.
Während seiner Karriere als Skirennfahrer in den Siebziger- und Achtzigerjahren hat Peter Müller ungute Erfahrungen mit dem Kantönligeist gemacht – insbesondere mit dem der Bündner Sportler. Als Zürcher sei es im Team nicht leicht für ihn gewesen und lange habe niemand mit ihm das Zimmer teilen wollen.
Bern. – «Für die Bündner Fahrer war es weniger schlimm, wenn sie hinter zehn Österreichern Elfte wurden, als wenn es hinter dem Zürcher Peter Müller nur zu Platz 2 reichte. Das machte es für mich nicht immer einfach», sagte Müller der «Neuen Luzerner Zeitung».
Über die derzeitige Lage im Schweizer Skisport sei er entsetzt. «Katastrophe ist nur der Vorname. Was das Herrenteam zeigt, ist der Schweiz völlig unwürdig», erklärte der Abfahrtsweltmeister von Crans-Montana (1987) weiter. Der 55-jährige Müller führt heute ein Sportgeschäft in Sihlbrugg im Kanton Zug. (sda)
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