Es brannte wegen einem Gasbrenner
In Rothenthurm stand am Dienstagabend ein Mehrfamilienhaus in Flammen. Drei Feuerwehren standen im Grosseinsatz. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Inzwischen steht die Brandursache fest.
In Rothenthurm stand am Dienstagabend ein Mehrfamilienhaus in Flammen. Drei Feuerwehren standen im Grosseinsatz. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Inzwischen steht die Brandursache fest.
Rothenthurm. - Nach 21.00 Uhr war am Dienstagabend an der Alten Strasse in Rothenthurm ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Alle neun Bewohner im vierstöckigen Gebäude mussten evakuiert werden.
Die Bewohner hatten eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Dachstocks festgestellt. Sie versuchten erfolglos, das Feuer vorerst mit eigenen Mitteln zu löschen. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute schlugen erste Flammen bereits aus dem Hausdach.
Vorkehrungshalber alarmierte man auch den Rettungsdienst Schwyz. Verletzt wurde beim Brand aber niemand. Zur Brandbekämpfung wurde die Schadenwehr Rothenthurm durch die Stützpunkt-Feuerwehren von Einsiedeln und Schwyz unterstützt. Mit zwei Hubrettern gelang es, das Feuer von mehreren Seiten zu bekämpfen und einzudämmen.
Die Löscharbeiten erstreckten sich bis spät in die Nacht. Die Wasserzufuhr erfolgte über eine mehrere hundert Meter lange Transportleitung von der Steiner-Aa her.
Das über 200-jährige Wohnhaus hat massiven Feuer-, Rauch- und Wasserschaden erlitten. Es kann nach Angaben der Kantonspolizei Schwyz nicht mehr bewohnt werden. Die neun Bewohner fanden Unterschlupf bei Familie und Bekannten.
An Neujahr konnte die Polizei die Brandursache bekanntgeben. Ermittelt wurde sie in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich und der Staatsanwaltschaft Innerschwyz. Am Nachmittag vor dem Brand hatten zwei Männer eine vereiste Dachrinne am Gebäude mit einem Gasbrenner aufgetaut. Danach war unbemerkt ein Schwelbrand entstanden. (g/pok)
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