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Tesla-Chef Musk - Kurse für Bitcoin und Ethereum erscheinen hoch

Tesla-Chef Musk - Kurse für Bitcoin und Ethereum erscheinen hoch

Tesla-Chef Elon Musk hat sich erneut in die Diskussion um Digitalwährungen eingeschaltet. Die Kurse von Bitcoin und Ethereum erschienen hoch, schrieb Musk am Samstag (Ortszeit) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Börse
Der Tesla-Chef Elon Musk hat sich erneut zu Bitcoin geäussert - diesmal kritisiert er aber die Höhe des aktuellen Kurses. (Archivbild)
Der Tesla-Chef Elon Musk hat sich erneut zu Bitcoin geäussert - diesmal kritisiert er aber die Höhe des aktuellen Kurses. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/Hannibal Hanschke

Der Milliardär antwortete mit seiner Äusserung auf einen Tweet eines Nutzers, der Gold für besser als Bitcoin und Bargeld hielt. Der Chef des E-Auto-Bauers fügte hinzu, dass Geld lediglich Daten darstelle, mit denen man die Unannehmlichkeiten beim Tauschhandel vermeiden könne.

Abgesehen davon wirkten die Preise für Bitcoin und Ethereum hoch. Beide Kryptowährungen hatten zuletzt neue Bestmarken erzielt.

Neue Allzeitrekorde

Bitcoin ist eine rein digitale Währung, mit der sich Geld in sekundenschnelle rund um den Globus schicken lässt. Die Cyberdevise hatte auf ihrer Rekordjagd am Freitag eine Schallmauer durchbrochen: Zum ersten Mal waren laut Datenanbieter CoinMarketCap alle im Umlauf befindlichen Bitcoin zusammen mehr als eine Billion Dollar wert. Der Bitcoin-Kurs kletterte am Wochenende auf ein Rekord von 57'553 Dollar.

Die Bitcoin-Rally hatte aber erst richtig Fahrt aufgenommen, als Tesla bekanntgab, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert zu haben. Musk gilt als Fan von Kryptowährungen. Er hatte in den vergangenen Wochen sowohl Bitcoin als auch anderen Internet-Währungen mit positiven Tweets Auftrieb gegeben.

Während einige Analysten weiteres Aufwärtspotenzial sehen, warnen Kritiker vor den Risiken der hochvolatilen digitalen Währungen, die kaum in der Realwirtschaft genutzt werden, sondern hauptsächlich als Futter für Spekulanten dienen. Die momentanen Kurse seien deutlich höher als der faire Wert, heisst es bei JP Morgan.

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