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Im Wallis gefundene Leiche möglicher Kindermörderin identifiziert

Bei der am Mittwoch in einem Auto in Champéry im Wallis entdeckten Leiche handelt es sich um die Mutter, die verdächtigt wird, ihre drei Kinder am Tag zuvor in Taninges im französischen Hochsavoyen getötet zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft von Bonneville mit.

Südostschweiz
14.11.24 - 19:14 Uhr
Blaulicht
Bei der in Champéry im Wallis gefundenen Leiche handelt es sich um die Mutter, die im französischen Hochsavoyen des dreifachen Kindsmords verdächtigt wird. (Archivbild)
Bei der in Champéry im Wallis gefundenen Leiche handelt es sich um die Mutter, die im französischen Hochsavoyen des dreifachen Kindsmords verdächtigt wird. (Archivbild)

«Die Schweizer Behörden haben die Identität der tot aufgefundenen Person bestätigt, es handelt sich um die Mutter der drei Kinder», sagte Staatsanwalt Boris Duffau von der Behörde in Frankreich gemäss der Nachrichtenagentur AFP. Die Ergebnisse der Autopsie über die Todesursache der 45-jährigen Lehrerin lägen der Staatsanwaltschaft noch nicht vor.

Die Leichen von zwei Buben im Alter von 2 und 11 Jahren und eines 13-jährigen Mädchens wurden am Dienstag mit Stichwunden im Haus dieser Patchworkfamilie gefunden, die in einem winzigen Weiler in Taninges, einer kleinen Berggemeinde unweit der Schweizer Grenze, lebte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, bis die genauen Umstände der Tat geklärt sind.

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