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Welcher Bär schläft am längsten?

Wir tickern für euch die Ereignisse aus dem Aroser Bärenland. Manchmal sind sie zum Weinen, aber in vielen Fällen zum Schmunzeln.

Südostschweiz
23.02.24 - 13:50 Uhr
Leben & Freizeit

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Welcher Bär schläft am längsten?

Das Arosa Bärenland lädt zu einem Wettbewerb ein: March Napness 2024. «Auch dieses Jahr verfolgen wir die Winterruhe-Aktivitäten von 23 Bären in den Bärenwäldern von vier Pfoten», heisst es im aktuellen Beitrag auf Instagram. Mit dabei sind auch die vier Bären vom Arosa Bärenland. «Klickt euch durch die Slides, um mehr über den Wettbewerb zu erfahren - und warum es nicht nur um Spiel und Spass geht», heisst es im Beitrag weiter. Welcher Bär wird dieses Jahr zum Winterruhe-Meister 2024 gekürt? (red)

Kleines Bärenteam im Einsatz

Im Winter ruhen die Bären, deshalb arbeiten während der Wintersaison lediglich drei Personen im Arosa Bärenland, wie es im aktuellen Instagram-Post heisst. Im Sommer aber steige der Bedarf an und es arbeiten bis zu acht Personen vor Ort. Dies auch, um die Gäste auf der Besucherplattform mit allen Infos rund um die Bären zu versorgen. Im Video erhaltet ihr einen Einblick in die Arbeit der Mitarbeiter:

Wie lange ruhen die Bären noch?

Die Bären im Arosa Bärenland halten noch immer Winterruhe. Noch gibt es deshalb auch keine neuen Bilder der Bären in der Aussenanlage. Wie es auf dem Profil des Arosa Bärenlandes auf der Sozialen Plattform Instagram heisst, halten die Bären ihre Winterruhe, sobald es sich nicht mehr lohnt, im Schnee nach Futter zu suchen. Die Winterruhe beenden sie dann, wenn es sich lohnt, nach der Schneeschmelze wieder Futter zu suchen. Erfahrungsgemäss dauert die Winterruhe im Arosa Bärenland von anfangs Dezember bis Mitte April. Da der letzte Winter aussergewöhnlich mild war, wurden die Bären schon im März aktiv. Bärenbeobachtungen vom Skilift aus waren für die Gäste eine grosse Überraschung (siehe Foto). Dieser Winter war schneereich; trotzdem würden die überdurchschnittlich warmen Temperaturen der letzten Tage sowie Sonnenschein jetzt auf die Schneeschicht drücken. 

Jubiläum: Amelia und Meimo leben schon seit fünf Jahren im Bärenland

Die Fans unter euch werden den Moment noch genau vor Augen sehen: Es ist schon dunkel und es tobt ein Schneegestöber, als anfangs Februar 2019, inmitten vieler gespannter Zuschauer, die beiden Bären Amelia und Meimo im Arosa Bärenland ankommen. Die Tierpfleger des Bärenlands nennen heute einige Meilensteine, die ihr in folgendem Post nachlesen könnt:

Pfoten treffen auf Tatzen

Auch Hunde sind im Arosa Bärenland gern gesehene Gäste, wie es im aktuellen Post vom Bärenland heisst. Es komme öfter vor, dass sich Wanderer mit Hunden in der Nähe des Aussenzauns aufhalten. «Damit sich die Bären an den Hunden nicht stören, nehmen wir im Sommer und Winter regelmässig unsere Hunde mit auf die Kontrollrunde des Aussenzauns oder mit in den Stallgang», wie es weiter heisst. Die Bären hätten so gelernt, dass Hunde ihnen nicht gefährlich werden können und sie verhalten sich folglich Hunden gegenüber neutral. Trotzdem sollten Besucher darauf achten, dass sie genügend Abstand zum Zaun halten.

Das Geheimnis des Bärenfells

Im neuesten Beitrag des Arosa Bärenlandes dreht sich alles um den Aufbau des Bärenfells, und dieser ist ziemlich spannend. Bären haben eine dichte Unterwolle sowie Deckhaar. Im Winter hält das Fell  zusammen mit der dicken Fettschicht hervorragend warm. Die Körpertemperatur der Tiere liegt konstant zwischen 37 und 38 Grad. In der Winterruhe sinkt sie auf 33 Grad. Einmal im Jahr, nämlich im Sommer, wechseln die Bären ihr Fell. Deshalb sehen die Bären in Arosa in dieser Jahreszeit auch immer etwas zottelig aus. 

Wie beweglich sind Bären eigentlich?

Das Arosa Bärenland stellt im neuesten Beitrag auf Instagram die Frage: «Wie beweglich sind Bären eigentlich?» Die Bilder von Amelia und Meimo lassen vermuten, dass sich Bären gerne ab und zu dehnen und deshalb auch ziemlich beweglich sind. Aber stimmt das wirklich? «Auch wenn Bären oft als plump und gemütlich dargestellt werden, sind sie doch beweglicher als wir meinen», schreibt das Arosa Bärenland im neuesten Beitrag. Gerade wenn Bären sich aufrichten, können sie den Körper sehr weit nach oben strecken. Das müssen sie auch können, wenn sie mit ihren Pfoten und Krallen geschickt Bienenlarven aus Bienenwaben oder Insekten aus Holzritzen schaben. «Ihre wendigen Lippen und die lange bewegliche Zunge helfen dabei, Nahrung effizient aufzunehmen», heisst es weiter. Allerdings seien die abenteuerlichen Dehnübungen nach dem langen Winterschlaf am bekanntesten. (red)

Jamila zieht bei Sam ein

Kurz vor den Feiertagen beschloss Jamila, in Sams Höhle einzuziehen. Wie das Arosa Bärenland im neusten Beitrag auf Instagram schreibt, brachte Jamila, nachdem sie Sam freundlich empfangen hatte, einige Bärenmöbel mit. Nun verbringen alle Bären paarweise ihren Winterschlaf in einer der Holzkisten. Auf den Webcams von Arosa Bärenland kann das selbst beobachtet werden. (red)

Spendenlauf fürs Bärenland

Die Bären erwachen langsam aus ihrer Winterruhe, wie es im aktuellen Post vom Bärenland heisst. Dies soll auch uns anspornen, zum Jahresauftakt etwas mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Zu Gunsten des Tierschutzes planen deshalb die Verantwortlichen des Bärenlands einen Spendenlauf am 23. Juni. Für Jung und Alt gibt es ein Rahmenprogramm. Mehr dazu hier:

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