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So seid ihr sicher auf den Pisten unterwegs

Es gibt Tage, da läuft nichts wie geplant. Damit ihr euch in allen misslichen Lagen zu helfen wisst, gibt es die #sofunktionierts-Artikel. Heute: Was für Vorbereitungen braucht es für den Wintersport?

Nicole
Nett
26.11.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben
Ab in die Höhe: Weisse Berge locken jährlich rund 2,8 Millionen Schneesportlerinnen und Schneesportler in die Schweiz.
Ab in die Höhe: Weisse Berge locken jährlich rund 2,8 Millionen Schneesportlerinnen und Schneesportler in die Schweiz.
Bild Suva / Bearbeitung Südostschweiz

Die Schneesportsaison steht vor der Tür und viele Schneesportbegeisterte freuen sich bereits auf aktive Stunden im Schnee. Die Kehrseite der Medaille: Durchschnittlich ereignen sich über 30’000 Schneesportunfälle von Arbeitnehmenden pro Jahr auf der Piste, wie die Suva mitteilt. Mit folgenden sechs Tipps reduziert ihr das Verletzungsrisiko schon bevor ihr auf der Piste steht.

#1 Sich körperlich fit halten

Körper in Schwung halten: Mit einem aufbauenden Fitnesstraining könnt ihr eure Muskeln stärken und die Beweglichkeit für auf die Piste fördern.
Körper in Schwung halten: Mit einem aufbauenden Fitnesstraining könnt ihr eure Muskeln stärken und die Beweglichkeit für auf die Piste fördern.
Bild Unsplash

Eine der häufigsten Unfallursachen bei Schneesport ist Fitness und Übermüdung, wie die Suva schreibt. Die Grundvoraussetzung für ein unfallfreies Schneesporterlebnis sei deshalb eine gute Fitness. Mit einem aufbauenden Fitnesstraining könnt ihr eure Muskeln stärken und die Beweglichkeit fördern. Auch die Ausdauer nimmt dadurch zu. Je fitter ihr seid, desto grösser sind die Chancen für verletzungsfreie Fahrten. Und je weniger risikofreudig man unterwegs ist, desto geringer ist das Unfallrisiko. Wärmt eure Muskeln vor dem Sport auf und dann kann es losgehen.

#2 Material pflegen

Material überprüfen: Zu Beginn der Wintersaison sollten Skier oder Snowboards auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.
Material überprüfen: Zu Beginn der Wintersaison sollten Skier oder Snowboards auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.
Bild Eddy Risch / Keystone

Vor Gebrauch lohnt es sich, in jedem Fall die Ski- oder Snowboardausrüstung von einem Profi überprüfen zu lassen. Mit einer richtig eingestellten Skibindung, neu aufbereiteten Kanten und Belägen seid ihr von Anfang an sicherer auf der Piste unterwegs.

#3 Qualitativ gute Ausrüstung tragen

Nicht vergessen: Der Helm gehört auf und neben der Piste auf den Kopf – auch während einer Schlittenfahrt.
Nicht vergessen: Der Helm gehört auf und neben der Piste auf den Kopf – auch während einer Schlittenfahrt.
Bild Gaetan Bally / Keystone

Ein guter Helm schützt euren Kopf auf und auch neben der Piste. Vergisst den Helm auch nicht beim Schlitteln! Ein Rückenschutz vermindert zusätzlich das Risiko vor Rückenverletzungen. Für Snowboarderinnen und Snowboarder: Tragt zusätzlich einen Handgelenk-Schutz. Wer abseits gesicherter Pisten und Wege unterwegs ist, benötigt eine Notfallausrüstung wie ein Suchgerät oder eine Schaufel.

#4 Auffrisch-Kurs besuchen

Wie damals in der Skischule: Sowohl Kindern als auch Erwachsenen kann eine Auffrischlektion fürs Ski- oder Snowboardfahren nützen.
Wie damals in der Skischule: Sowohl Kindern als auch Erwachsenen kann eine Auffrischlektion fürs Ski- oder Snowboardfahren nützen.
Bild Archiv

Schon länger nicht mehr auf den Skiern oder auf dem Snowboard gestanden? Oder möchtet ihr die eine oder andere Technik gar neu entdecken? Dann bucht am besten gleich zu Beginn der Saison eine Auffrischlektion bei einer Schneesportschule. Mit einer guten Technik behält ihr auch in heiklen Situationen die Kontrolle.

#5 Wettercheck

Wetter abchecken: Bei unsicheren Bedingungen ist es besser, einmal mehr zu Hause zu bleiben, als ein Risiko einzugehen.
Wetter abchecken: Bei unsicheren Bedingungen ist es besser, einmal mehr zu Hause zu bleiben, als ein Risiko einzugehen.
Bild Archiv

Für ein sicheres Fahr- oder Wandervergnügen ist eine gute Planung unerlässlich. Informiert euch deshalb im Vorfeld über die lokalen und tagesaktuellen Wetterbedingungen in eurem Ski- oder Wandergebiet. Dadurch erfahrt ihr zum Beispiel, ob Thermounterwäsche notwendig ist oder es Sonnencreme braucht.

#6 Pausen einlegen

Zeit für eine Pause: Legt an einem langen Skitag genügend Pausen ein und sorgt für Verpflegung.
Zeit für eine Pause: Legt an einem langen Skitag genügend Pausen ein und sorgt für Verpflegung.
Bild Livia Mauerhofer

Gerade bei den letzten Schwüngen ist besondere Vorsicht geboten. Laut Suva passieren die meisten Unfälle vor der Mittagspause oder auf den letzten Abfahrten. Ein Tag lang auf der Piste kann ganz schön ermüdend sein. Und je schneller ihr fährt, desto grösser ist das Unfallrisiko. Deshalb macht genügend Pausen und tankt neue Energie auf – mit leckerem Essen und Trinken. 

Folgender Artikel könnte für euch ebenfalls interessant sein. Es geht es darum, wie ihr euch am besten vor Unfällen auf den Pisten schützen könnt: 

Um weitere Unfallrisiken im Winter geht es im Sendungsbeitrag von TV Südostschweiz. Es wird darüber gesprochen, welche Versicherung abgeschlossen werden sollte – oder eben nicht:

Nicole Nett schreibt und produziert hauptsächlich Geschichten für «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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