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Weniger Rotwild und Rehe geschossen

Weniger Rotwild und Rehe geschossen

Die Gesamtabschüsse bei Rotwild und Rehen im Kanton Glarus lagen letztes Jahr tiefer als 2020. Die Abschüsse der Gämsen blieben konstant.

Südostschweiz
10.01.22 - 17:07 Uhr
Aus dem Leben
Die Abschusszahl bei den Gämsen in Glarus hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.
Bild Archiv

Die Regulierung des Rotwilds, der Gämsen und der Rehe im Rahmen der Jagd und der Regulierungsabschüsse durch die Wildhut ist seit Mitte Dezember abgeschlossen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

Beim Rotwild wurden im letzten Jahr 267 Tiere erlegt (Vorjahr: 294). Auch bei den Rehen wurden 2021 mit 474 deutlich weniger Tiere erlegt als im Vorjahr (512). Das könnte mit der Wolfspräsenz zusammenhängen, wie der Kanton mitteilt. Einerseits durch Risse und andererseits durch ein verändertes Verhalten des Wildes. Beim Rotwild spielt ausserdem die Absage der Nachjagd aufgrund der Schneeverhältnisse im Dezember eine Rolle, wie es weiter heisst. Die Abschusszahl bei den Gämsen hat sich kaum verändert. 2021 wurden deren 559 geschossen. Eine mehr als im Vorjahr.

Der Kanton Glarus verfügt über drei eidgenössische Jagdbanngebiete, in denen aufgrund ihrer Grösse von rund 18 Prozent der Kantonsfläche sowie ihrer Lage oberhalb von Dörfern und Siedlungen zum Erhalt des Schutzwaldes die Wildbestände reguliert werden müssen. Diese Regulierungsabschüsse in den beiden Jagdbanngebieten Schilt und Kärpf führt die professionelle Wildhut des Kantons durch. Sie wird dabei durch freiwillige Jäger und Jägerinnen unterstützt. (dje)

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