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Teamwork für die Gesundheit der Frau

Das Spital Lachen informiert.

Leben & Freizeit
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24.10.22 - 04:30 Uhr
Die Ärzte der Frauenklinik legen grossen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und das persönliche Beratungsgespräch mit der Patientin.
Bild Anna Tomczak
Die Ärzte der Frauenklinik legen grossen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und das persönliche Beratungsgespräch mit der Patientin. Bild Anna Tomczak

Die beiden Zentren für Brustmedizin und Beckenbodenerkrankungen des Spitals Lachen sind beste Beispiele dafür, wie das Zusammenspiel von medizinischen Fachspezialisten in der interdisziplinären Zusammenarbeit zum Wohl der Patientinnen genutzt werden kann.

Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock für jede Frau. Eine von acht Frauen erhält sie im Verlauf ihres Lebens. Dank einem immensen Fortschritt in der Tumormedizin ist Brustkrebs in den meisten Fällen heute heilbar. Die wichtigste Voraussetzung dazu ist die Früherkennung. Im Brustzentrum des Spitals Lachen arbeiten Spezialisten aus den Bereichen radiologische Diagnostik, Gynäkologie und Onkologie eng zusammen. Nicht zuletzt dank dieser Zusammenarbeit kann heute, auch bei positiver Burstkrebsdiagnose, die Brust in sieben von zehn Fällen erhalten bleiben.

Meistens kämen die Frauen bereits mit einem Anfangsverdacht ins Brustzentrum am Spital Lachen, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. med. Deivis Strutas. Sei es, dass sie selber einen verdächtigen Knoten in der Brust entdeckt hätten, oder dass dieser im Rahmen des Vorsorgeuntersuchs beim Hausarzt oder Gynäkologen festgestellt wurde. «Uns ist es dann wichtig, dass gemeinsam mit der Patientin sehr rasch Klarheit geschaffen werden kann, denn die Zeit nach einem Anfangsverdacht ist sehr belastend und soll so kurz wie möglich sein», sagt Strutas und fährt fort: «Dank der guten Infrastruktur am Spital und den notwendigen Fachspezialisten vor Ort können wir innert wenigen Tagen mittels Mammographie oder Ultraschall und allenfalls einer Biopsie eine umfassende Diagnose stellen und eine individuelle Behandlung ins Auge fassen und mit der Patientin besprechen. » Im Rahmen der Behandlung leistet auch die Kooperation mit dem Stadtspital Triemli in Zürich wertvolle Dienste. Die Ärzte der beiden Kliniken besprechen ihre Fälle wöchentlich im Rahmen eines sogenannten Tumorboards, an welchem alle Spezialdisziplinen vertreten sind. Für die Patientin bedeutet dies die wohltuende Gewissheit, dass sie die bestmögliche Behandlung erfährt und diese durch Spezialisten breit abgestützt ist – ganz egal ob sie am Triemli oder in Lachen Patientin ist.

«Ist aufgrund des Befunds eine Entfernung der Brust notwendig, werden die modernen Operationstechniken mit Erhalt der Haut und der Brustwarze und sofortigem Wiederaufbau mit einem Implantat angewendet. Somit wird das Körperbild der Patientin möglichst wenig verändert», erklärt Strutas, selber ein sehr erfahrener Operateur.

«Eine interdisziplinäre und individuelle Therapie ist ungemein wichtig», fügt Dr. med. Axel Mischo, Leitender Arzt Onkologie am Spital Lachen, hinzu. «Chemotherapien sind zum Beispiel nicht mehr bei jeder Brustkrebs-Erkrankung notwendig oder sinnvoll.» Dr. med. Cornelia Brüssow, ebenfalls Leitende Ärztin Onkologie in Lachen, ergänzt: «Es stehen uns heute zum Glück eine Vielzahl an Medikamenten und Therapien zur Verfügung, die eine effiziente und äusserst zielgerichtete Behandlung des Tumors ermöglichen. Gemeinsam mit der Patientin besprechen wir die für sie richtige Behandlungskombination.»

Die Frauenklinik des Spitals Lachen ist auch führend in der Region für ein weiteres wichtiges Gebiet in der Frauenmedizin: Das Beckenbodenzentrum behandelt Leiden aller Art im Bereich des Beckenbodens. «Funktionelle Störungen des Beckenbodens sind heute weit verbreitet », sagt der Leitende Arzt und Beckenboden- Spezialist Dr. med. Vismantas Mikliusas und klärt auf: «Jede dritte bis jede vierte Frau ist im Verlauf ihres Lebens zum Beispiel von Blasenschwäche und Urinverlust betroffen.» Aber auch chronische Beckenschmerzen und Beckenvenenerkrankungen mit chronischen Schmerzen und die Senkung der Beckenorgane gehören zum Behandlungsspektrum des Zentrums. Auch dieses ist stark interdisziplinär organisiert und umfasst weitere Bereiche wie die Urogynäkologie, Urologie, Kolo-Proktologie, Schmerztherapie und Physiotherapie. In Frage kommen dabei konservative und operative Behandlungsmethoden. Deivis Strutas ergänzt: «Beschwerden im Bereich des Beckens und Inkontinenz sind keine Tabuthemen mehr. Und das ist wichtig, denn werden diese Probleme umfassend abgeklärt und therapiert, kann die Patientin ihre gewohnte Lebensqualität vollkommen zurückgewinnen.»

Die Angebote des Brustzentrums und des Beckenbodenzentrums am Spital Lachen sind in der Region einzigartig und bieten wohnortsnah medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.

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