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Pepsi und 7Up kommen jetzt aus Rhäzüns

Das Unternehmen Feldschlösschen ist seit Anfang Jahr Lizenznehmer für die Getränkemarken Pepsi und 7Up in der Schweiz. Die Softdrinks werden im Produktionswerk in Rhäzüns abgefüllt. Ein Einblick.

Südostschweiz
22.03.22 - 14:41 Uhr
Aus dem Leben
Softdrinks aus den Bündner Bergen: Seit Anfang Jahr werden die beiden Softdrinkmarken Pepsi und 7Up in Rhäzüns abgefüllt. 
Softdrinks aus den Bündner Bergen: Seit Anfang Jahr werden die beiden Softdrinkmarken Pepsi und 7Up in Rhäzüns abgefüllt. 
Pressebild

Lange war es ruhig um die Getränkemarken Pepsi und 7Up in der Schweiz. Der neue Lizenznehmer – der Getränkehändler Feldschlösschen – möchte das ab sofort ändern. Seit Beginn des Jahres werden Pepsi, Pepsi Max, 7Up und 7Up free in seinem Produktionsstandort in Rhäzüns in PET- und Glasflaschen abgefüllt. Dies verkündete Feldschlösschen am Dienstag in einer Mitteilung.

Ursprung in den Bündner Bergen

Mit Pepsi und 7Up haben nach Rhäzünser, Arkina, Queen’s und Schweppes insgesamt sechs Getränkemarken ihren Ursprung in den Bündner Bergen. Pro Woche werden 1,3 Millionen Einheiten Mineralwasser und Süssgetränke vom Lager in Rhäzüns in die ganze Schweiz geliefert. Das Rhäzünser Mineral ist bis jetzt das meistverkaufte Produkt des Getränkewerks. Frank Einsiedler, Standortleiter Mineralquelle Rhäzüns, glaubt jedoch, dass es in Zukunft von Pepsi überholt werden könnte.

Durch die Erweiterung des Sortiments sind auch neue Arbeitsplätze am Standort in Rhäzüns entstanden. «Anfang Jahr haben wir ein neues Schichtteam aufgeboten. Wir haben rund 15 Prozent mehr Personal eingestellt hier am Standort», so Einsiedler gegenüber TV Südostschweiz. Gearbeitet werde in Rhäzüns im Schichtbetrieb. «Pro Stunde schicken wir rund 30’000 Flaschen über das Band.»

Auf das gut gehütete Rezept von Pepsi hat man in Rhäzüns keinen Zugriff. Das Werk verarbeitet lediglich die angelieferten Sirups weiter. Alles weitere, was zur Getränkeherstellung gehört, wird aber in Rhäzüns erledigt.

Wie der ganze Prozess von der Flasche bis zum fertigen Produkt funktioniert, seht ihr im folgenden Video:

Blindverkostungen in der ganzen Schweiz

Besonders die Marke Pepsi solle in der Schweiz grösser werden, heisst es in der Mitteilung von Feldschlösschen. Um dieses Ziel zu erreichen, werde die Verfügbarkeit in den Regalen der Detail- und Getränkehändler sowie in der Gastronomie landesweit ausgebaut. Auch sollen Konsumentinnen und Konsumenten mit einer nationalen Werbekampagne online und via TV erreicht werden.

«Bei einer Blindverkostung sind wir überzeugt, dass Pepsi Max mit seinem Geschmack besser abschneidet als andere zuckerfreie Cola-Getränke», so Andreas Locher, Brand Director Softdrinks bei Feldschlösschen. Um dies zu testen, werden diesen Sommer landesweit Taste Challenges durchgeführt. Zudem werden Probiermuster an häufig besuchten Orten verteilt. (jag)

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