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Manege frei in der Freestyle Academy Laax

Anstelle einer Turnhalle gibt es für die nächsten zwei Jahre ein altes Zirkuszelt: Die Freestyle Academy Laax feiert am 25. Juni im neuen Zuhause die Wiedereröffnung.

Südostschweiz
21.06.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Zwölf Jahre lang war die Freestyle Academy Laax bei den Bergbahnen in Murschetg, bis sie am 12. März zum ersten Mal ihre Türen schliessen musste. Denn bis im Frühjahr 2024 wird diese, jedoch im Untergeschoss, komplett neu aufgebaut. Auf Indoor-Frestyle muss bis dahin aber niemand verzichten: Als Provisorium dient während der zweijährigen Neubauphase ein altes Zirkuszelt des National-Circus Knie. Darin sind alle beliebten Freestyle-Anlagen wiederzufinden. Am Samstag, 25. Juni, feiert die Freestyle Academy ihre Wiedereröffnung an dem neuen Standort. Die Organisatoren versprechen Action, sportliche Angebote, Unterhaltung und Konzerte am Opening Day.

Wie ein Puzzle zusammengebaut

Gut zehn Wochen Arbeit beanspruchte der Umzug von dem Academy-Team. Ziel war es dabei, möglichst viel Materialien aus der alten Halle wiederzuverwerten. Dies verlangte schon beim Abbau der Anlagen eine sehr präzise Planung. Wie ein riesiges Puzzle wurden alle Teilelemente zunächst gekennzeichnet und mussten nach dem Abbau wieder korrekt zusammengesetzt werden. Am neuen Ort konnten alle bestehenden Elemente wieder untergebracht werden. Denn: Das Zelt bietet mit einem Durchmesser von 44 Metern und einer Höhe von 14 Metern sogar rund 300 Quadratmeter mehr Platz als die alte Halle mit 1200 Quadratmetern. 

Freestyle trifft auf Zirkus

Innerhalb eines halben Tages wurde das Zirkuszelt vom Team des National-Circus Knie am provisorischen Standort in Flims errichtet. «Ein bisschen Wehmut war auf jeden Fall schon dabei nach zwölf Jahren», erinnert sich der Leiter der Academy, Ivan Capaul. Die Vorfreude auf den Betrieb der Freestyle Academy im Zirkuszelt überwiegt jedoch allemal. «Die Kombination von Freestyle und Zirkus ist eigentlich ganz naheliegend und macht einfach Freude», findet Capaul. Dies sah auch die Familie Knie so und willigte dazu ein, ihr altes Zirkuszelt zur Verfügung zu stellen. (red)

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