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Keine bedenklichen Belastungen gefunden

Der Boden im Linthgebiet scheint nicht belastet zu sein – das zeigen die ersten Analyseresultate in der Umgebung der Kehrichtverbrennungsanlage.

Südostschweiz
06.12.21 - 16:06 Uhr
Aus dem Leben
In einer ersten Untersuchung konnten keine bedenklichen Belastungen am Boden gefunden werden.
In einer ersten Untersuchung konnten keine bedenklichen Belastungen am Boden gefunden werden.
Bild Departement Bau und Umwelt Kanton Glarus

Bei der Verbrennung von Abfällen können problematische Stoffe wie Dioxin und Furane entstehen. Ab 1980 wurden die Kehrichtverbrennungsanlagen in der Schweiz deshalb mit Abscheideeinrichtungen zur Verminderung von Dioxinemissionen ausgerüstet.

Bei Anlagen, die bereits früher in Betrieb waren, erwartet das Glarner Bau- und Umweltdepartement, dass Dioxine oder Furana in der Umgebung vorhanden sein können. Das schreibt die Behörde in einer Mitteilung. Diese Stoffe seien nur schwer abbaubar und könnten auch Jahrzehnte später noch in den Böden nachgewiesen werden.

Nicht sanierungsbedürftig

Die Kehrrichtverbrennungsanlage (KVA) Linth in Niederurnen wurde 1973 in Betrieb genommen. Ende Oktober diesen Jahres hat das Amt deshalb erste Bodenproben in den Hauptwindrichtungen der Anlage genommen. Die Resultate der ersten Etappe der Analyse würden zeigen, dass in keinem Fall der massgebende Prüf- und Sanierungswert erreicht worden sei. Es hätten bisher keine bedenklichen Belastungen im Boden gefunden werden können, heisst es in der Mitteilung. In einer zweiten Untersuchung sollen zusätzliche Proben entnommen werden. 

Die Überschreitung des Sanierungswerts würde das Amt verpflichten, die Anlage zu sanieren und vorübergehend stillzulegen. Wären die Prüfwerte überschritten worden, müsste abgeklärt werden, ob die Bodenbelastung die Gesundheit von Menschen, Tieren oder Pflanzen belaste, so das Amt in der Mitteilung.. (so)

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