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Hörberatung Glarnerland – Ihr Familienunternehmen im Glarnerland

Mitten in Glarus, am Gemeindehausplatz beim markanten Berggeistbrunnen, wird rund ums gute Hören geholfen, beraten und informiert.

Leben & Freizeit
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28.03.22 - 00:00 Uhr

Hier sind Stefan und Martha Mathis, zusammen mit Sohn Roman und den beiden langjährigen Mitarbeiterinnen Judith Beglinger und Brigitte Zahner, täglich für ihre Kunden da.

In über 20 Jahren Firmengeschichte,da hat sich sicher viel verändert?


Ja, ausser dem technischen Fortschritt bei den Hörsystemen hat sich auch die Kundschaft verändert, waren es früher hauptsächlich ältere Menschen, die ein Hörgerät trugen, betreuen wir heute immer mehr Menschen in ihren 50ern. Das hat mit verschiedenen Faktoren zu tun, z.B. unsere hohe Lärmbelastung, aber auch das Bewusstsein, dass ein Hörverlust nicht nur vom Alter abhängig ist. Auch ist heute einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, wie wichtig es ist, frühzeitig etwas zu unternehmen. Je früher eine Hörminderung festgestellt wird, desto besser sind die Aussichten, die frühere Hörfähigkeit wieder zu erlangen, umso weniger verlernt das Gehirn, akustische Reize umzusetzen.


Wie merkt man, dass ein Hörverlust vorliegt?


Wenn man öfters nachfragen muss, man das Gefühl hat, der Gesprächspartner spreche undeutlich, und man sich viel mehr konzentrieren muss, um alles zu verstehen.
Das alles sind Anzeichen, dass das Hörvermögen abnimmt. Wenn Töne und Zischlaute nicht mehr wahrgenommen werden, können einzelne Buchstaben nicht mehr gehört werden und dann werden Wörter falsch verstanden. Es wird so immer schwieriger und anstrengender, einem Gespräch zu folgen. Oft ist es auch unser Umfeld, das uns darauf aufmerksam macht, dass der Fernseher zu laut eingestellt ist, oder es immer schwerer wird, ein Gespräch in geräuschvoller Umgebung zu führen. Geräusche in der Natur, wie Blätterrauschen, das Zirpen einer Grille oder Vogelzwitschern, verschwinden.


Was soll man dann tun?


Nicht länger zuwarten und sich für eine unverbindliche, kostenlose Höranalyse bei uns anmelden.
Gemeinsam mit dem Kunden klären wir dann ab, ob weitere Schritte notwendig sind. Mit spezifischen Tests ermitteln wir, was Sie hören und was nicht. Sollte eine Erkrankung als Grund für die Hörminderung vorliegen, erkennt dies der Akustiker als ausgebildeter und geschulter Fachmann. AHV, IV und SUVA zahlen Beiträge an eine Hörsystemversorgung, wenn ein festgelegter Hörverlust-Grenzwert erreicht wird. Gerne helfen wir dann bei der Anmeldung an die zuständige Versicherung.

Wann kommt die eigentliche Anpassung des Hörsystems?


Ein Hörsystem, das auch noch einige Jahre später seinen Zweck erfüllen soll, lässt sich nicht in einer Stunde anpassen. Über mehrere Termine nehmen wir immer wieder Feinabstimmungen vor. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei im Mittelpunkt, um die beste Lösung für ihre Hörbedürfnisse zu finden. Wir berücksichtigen dabei Faktoren wie Familie, Lebensstil, den Arbeitsplatz und Hobbys, bevor wir gemeinsam entscheiden, welches System sich am besten eignet. Unser Ziel ist es, die Lösung zu finden, die auf die Person und ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein Hörsystem soll ja auch eine Investition für viele Jahre sein, welches veränderten Lebensbedingungen und einem weiter zunehmenden Hörverlust immer wieder angeglichen werden kann. Wichtig ist auch ein von Anfang an vertrauensvolles Verhältnis. Eine Hörgeräteanpassung ist ein sehr persönlicher Vorgang. Bei uns hat der Kunde immer die gleichen Ansprechpersonen. Weil wir ein Familienbetrieb und keine von einer Zentrale geleitete Filiale sind, können wir flexibel auf Kundenwünsche eingehen. Den Grossteil unserer Kunden kennen wir seit Langem. Viele durften wir über all die Jahre bereits mehrmals mit Hörsystemen versorgen.


Sie haben den technischen Fortschritt bei den Hörgeräten angesprochen?


Heutige Hörsysteme sind technische Wunderwerke. Sie lassen sich mit Handy, Fernseher, Stereoanlage etc. verbinden. Sie können über das Handy bedient und gesteuert werden. Sie erkennen, wo sich ihr Träger befindet und passen sich der entsprechenden Hörsituation automatisch an. Moderne Hörsysteme sind klein und unauffällig. Aller technischer Fortschritt hilft aber nur dann, wenn er mit professionellem Fachwissen und der nötigen Erfahrung angewandt wird. Das setzt eine entsprechende Ausbildung und stetige Weiterbildung voraus.


Sie sprechen die Ausbildung an?


Ich und mein Sohn sind eidg. diplomierte Hörgeräteakustiker und Hörgeräteakustik- Meister. Beide sind diplomierte Pädakustiker, das heisst, dass wir für die besonderen Anforderungen bei der Hörgeräteversorgung von Kindern und Jugendlichen beim Bundesamt für Sozialversicherungen zugelassen sind.

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