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Herbstlager der Jungschi Davos

Am letzten Wochenende im Oktober organisierte die Jungschi Davos ein kurzes Herbstlager(Hela) in Davos. Im Lager waren insgesamt 23 Personen dabei.

Davoser
Zeitung
14.11.21 - 13:00 Uhr
Aus dem Leben
Selbst das Kochen unter freiem Himmel schien Spass zu machen.
Selbst das Kochen unter freiem Himmel schien Spass zu machen.
zVg

Am späten Freitagnachmittag trafen sich die Leiter und Teilnehmer bei der Freien Evangelischen Gemeinde (FEG), um gemeinsam ins Hela zu starten. Nachdem die Teilnehmer ihre Mätteli und Schlafsäcke in den Räumen des Pfarrhauses bereitgelegt hatten, gab es einen feinen Znacht. Danach hörten wir den ersten Teil der Johannes-Geschichte. Als Abschluss dieses Abends stand ein «Wetten, dass...» auf dem Programm: Bei diesem Spiel gibt es mehrere Gruppen, die je einen Teilnehmer nach vorne schicken, der eine Aufgabe löst. Die restlichen Gruppenmitglieder setzten zuvor ihre Stimme auf einen Spieler, der ihrer Meinung nach die Aufgabe als erster gelöst haben wird und damit gewinnt.

Ein Tag im Wald

Der Samstag begann mit einem leckeren Zmorge. Die Hauptdiskussion bestand darin, ob Nutellabrote mit oder ohne Butter gegessen werden. Nach dem Essen vertieften wir in kleinen Gruppen die Johannes-Geschichte vom Freitagabend, wobei gute Gespräche stattfanden. Anschliessend gingen wir in den Wald, wo wir unseren Tag verbrachten. Bei einem Geländespiel konnten sich die Jungschärler austoben. Nach dem Mittagessen, das über dem Feuer gekocht wurde, hatten die Kinder Zeit für sich. Sie durften sich im Wald beschäftigen oder auch Spiele spielen. In dieser Zeit stellten einige Leiter eine Seilbrücke und eine Seilbahn auf. Sobald sie fertig waren, konnten sich die Teilnehmer in Gruppen aufteilen und diese Pionierbauten ausprobieren. Ein zusätzlicher Posten war, selber eine Lippenpomade herstellen. Während die Leiter die Seilkonstruktionen vor dem Eindunkeln abbauten, halfen die Jungschärler beim Znacht-Kochen. Es gab Älplermagronen und Schoggibananen, beides auch wieder über dem Feuer gekocht. Nach dem Essen sassen alle gemütlich um das Feuer und genossen die Zeit mit Singen. Mit Taschenlampen ausgerüstet, marschierten wir wieder zurück zur FEG. Hier hörten wir weiter aus dem Leben von Johannes.

Eine Stunde mehr Schlaf

Dank der Zeitumstellung hatten wir eine Stunde mehr Schlaf und somit die nötige Energie für den Sonntag. Zusammen mit den Kindern packten wir unser Gepäck schon am Morgen zusammen. Beim Frühstück wurde das Nutella-Problem wieder aufgegriffen. Der Hauptprogrammpunkt am Sonntag war ein selbst gestalteter kleiner Gottesdienst, an den die Eltern der Teilnehmer eingeladen waren. Deshalb verbrachten wir den Morgen mit den Vorbereitungen dafür. Die Jungschärler liessen ihrer Kreativität freien Lauf beim Dekorationen basteln, in der Küche Vorbereiten des Apéros oder bei der Theaterdarstellung der Johannes-Geschichte. Zudem halfen sie auch mit bei der Moderation des Gottesdienstes und beim Singen. Pünktlich um 11 Uhr begann unser Gottesdienst. Zusätzlich zu den verschiedenen Beiträgen der Jungschärler bekamen die Eltern noch einen Hela-Fotorückblick zu sehen. Auch ein kurzer Input wurde gehalten, in dem die Geschichte von Johannes zu Ende ging. Somit neigte sich auch unser Hela langsam dem Ende zu. Während des Abschluss-Apéros fand noch ein Austausch zwischen den Kindern, Eltern und Leitern statt.

Das Lager war zwar kurz, jedoch unvergesslich. Das Programm war sehr abwechslungsreich und vielseitig, was den Teilnehmern sehr gefiel. Die Lagerstimmung war ausgezeichnet und wir genossen alle die Gemeinschaft. Die Kinder kamen begeistert nach Hause, was uns die positiven Rückmeldungen der Eltern verrieten. Die Jungschi Davos organisiert regelmässige Jungschar-Nachmittage, welche ähnliche Programme beinhalten. Interessierte dürfen gerne einmal vorbeischauen. 

Infos unter www.jungschi-davos.ch

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