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Glarus und Glarus Nord sind massiv attraktiver geworden

Im Gemeinde-Ranking nach Lebensqualität, das die «Handelszeitung» durchführt, haben Glarus und Glarus Nord an Boden gutgemacht. Glarus Süd dümpelt in der zweiten Hälfte des Tableaus.

Martin
Meier
22.09.22 - 17:48 Uhr
Aus dem Leben
Platz 324: Die Gemeinde Glarus schneidet kantonsintern am besten ab.
Platz 324: Die Gemeinde Glarus schneidet kantonsintern am besten ab.
Bild Sasi Subramaniam

Zum zweiten Mal hat das Wirtschaftsblatt «Handelszeitung» 944 Schweizer Gemeinden über 2000 Einwohner auf ihre Attraktivität hin analysiert. Als Fragen stellten sich primär, wo es sich ausgezeichnet Leben lässt, die Versorgung gut, die Steuern tief und die Sicherheit hoch sind?

Die Nummer eins im Kanton Glarus ist demnach Glarus. Der Kantonshauptort und seine Nachbardörfer schafften es auf Platz 324 der Rangliste. Hervorzuheben ist, um wie viele Ränge sich Glarus gegenüber dem Jahre 2021 verbessern konnte – um nahezu 300. Im Vorjahr figurierte die Gemeinde nämlich noch auf Rang 622.

Im Ranking der lebenswertesten Ortschaften folgt Glarus Nord auf Platz 396 relativ knapp hinter Glarus. Auch die einwohnerstärkste Gemeinde im Kanton konnte punkten und gegenüber dem Vorjahr (Rang 630) massiv an Boden gut machen. Etwas abgeschlagen bleibt auf Rang 704 einzig Glarus Süd. Immerhin konnte auch diese Gemeinde gegenüber dem Vorjahr (Platz 725) ein paar wenige Ränge zulegen.

Zuger Gemeinden auf den Podestplätzen

Auf dem ersten Platz landet Cham im Kanton Zug. Vor allem im Bereich Steuern und Wohnen schnitt die Gemeinde am besten ab. Die benachbarte Stadt Zug konnte sich den zweiten Platz sichern, auf dem dritten Platz landete Risch. Die unweit des Glarnerlands gelegene Schwyzer Gemeinde Altendorf holte sich den vierten, das an Altendorf angrenzende Lachen den 19 Platz. Auf dem letzten Platz figuriert die Solothurner Gemeinde Mümliswil-Ramliswil.

«Eine hohe Wohnqualität, tiefe Steuern und eine gute Erreichbarkeit erhöhten die Attraktivität von Gemeinden.»

Christof Zöllig, Studienleiter

Erstellt wurde das Rating von Iazi, einem Beratungsunternehmen für Immobilien- und Standortfragen. Die Autoren der Untersuchung hielten sich nach eigenen Angaben streng an einen statistischen Ansatz. «Eine hohe Wohnqualität, tiefe Steuern und eine gute Erreichbarkeit erhöhten die Attraktivität von Gemeinden», sagt Studienleiter Christof Zöllig zur «Handelszeitung».

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