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Jubiläumsaktion der Swiss: Viamala, Braunwald, Lenzerheide und Val Surses heben bald ab

Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums benennt die Fluggesellschaft Swiss 20 Flieger nach Schweizer Destinationen. Auch vier Südostschweizer Ortsnamen zieren künftig einen Swiss-Flieger.

Jasmin
Schnider
25.01.23 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben
Werbung in der Luft: 20 Flugzeuge werden nach Schweizer Destinationen benannt.
Werbung in der Luft: 20 Flugzeuge werden nach Schweizer Destinationen benannt.
Pressebild Swiss International Air Lines Ltd.

Braunwald, Lenzerheide und die Regionen Val Surses und Viamala sind bald auch in der Luft unterwegs – konkret als Airbus A220-100/-300 der Swiss. Das teilte die nationale Fluggesellschaft zu Beginn der Woche mit.

Schon länger war bekannt gewesen, dass die Swiss zum Abschluss ihres 20-Jahr-Jubiläums 20 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-100/300 auf die Namen von Schweizer Tourismusregionen und -orten taufen wird. In Kooperation mit Schweiz Tourismus lancierte die Fluggesellschaft im Dezember letzten Jahres einen Wettbewerb. Über 50 Destinationen haben sich dabei mit kreativen Einsendungen beworben. 

Eine Jury hat schliesslich alle Bewerbungen auf die vier Faktoren Kreativität, Originalität, Authentizität sowie auf ihren Swiss-Bezug geprüft und Anfang Januar 20 Gewinner-Destinationen herausgesucht, wie die Fluggesellschaft ausführt. Neben den vier Südostschweizer Destinationen konnten sich folgende Orte freuen:

  • Kanton Aargau: Bad Zurzach, Rheinfelden
  • Kanton Bern: Haslital
  • Kanton Fribourg: La Gruyère
  • Kanton Luzern: Sempach, Willisau
  • Kanton Schwyz: Brunnen, Morschach
  • Kanton Solothurn: Solothurn
  • Kanton St. Gallen: Rapperswil-Jona
  • Kanton Tessin: Mendrisio, Verzasca
  • Kanton Uri: Andermatt, Rütli
  • Kanton Wallis: Nendaz, Saas-Fee

Exklusive Flugzeugtaufe im Hangar

Für drei Destinationen gab es zudem einen weiteren Preis: Mittels einer weltweiten Abstimmung duften die Swiss-Fans drei Destinationen aussuchen, die für ihre herausragende und kreative Bewerbung je eine Flugzeugtaufe vor Ort im Swiss-Hangar erhalten.

Neben den Bad Zurzach im Aargau und Nendaz im Wallis zählt dazu die Bündner Region Viamala. Gemäss Mitteilung wird die Swiss für diese Destinationen im Laufe des Jahres zwei feierliche Taufakte am Flughafen Zürich und einen am Flughafen Genf durchführen.

Wie es auf Anfrage bei der Tourismusorganisation Viamala Tourismus heisst, freut man sich, eine Hangartaufe zu erhalten. «Die frohe Botschaft hat uns am Dienstagmorgen früh erreicht und die Freude im Team war riesig!», sagt Lars Dünner, Chef Marketing bei Viamala Tourismus. Die Präsenz der Destination Viamala auf einem neuen Flieger der Swiss stärke die Marke in ganz Europa.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Um die Jury zu überzeugen, habe das Team von Viamala Tourismus fleissig nach Ideen gesammelt, so Dünner. Am Ende sei es zum Schluss gekommen, dass es mit der über 2000-jährigen Verkehrs- und Transitgeschichte in der Destination Viamala den perfekten gemeinsamen Nenner mit der Swiss habe. «Auch wenn wir schon ein paar Jahre länger in diesem Geschäft mitmischen», erklärt Dünner.

Zudem gab sich das Team rund um Viamala Tourismus von Beginn weg siegessicher: «Wir waren so frei und haben der Swiss direkt ein Viamala-A220-Folierkit mit sämtlichen Bestandteilen und Bedienungsanleitung zugestellt.» Dazu schickte das Team natürlich auch noch die elektronische Bewerbung, womit die Jury der Fluggesellschaft überzeugt werden konnte.

Unterstützung weit über Kantonsgrenze

Es galt jedoch nicht nur die Jury zu überzeugen. Denn wer die exklusive Hangartaufe gewinnen wollte, brauchte eine breite Unterstützung in einer öffentlichen Abstimmung. «Um möglichst viele Stimmen zu erhalten, haben wir das Voting auf sämtlichen Kanälen gestreut, wodurch eine riesige Welle der Unterstützung in der Region und weit über die Kantonsgrenzen hinaus ausgelöst wurde», so Dünner. Die Beiträge seien unzählige Male geteilt worden und so habe die Destination Viamala viele Stimmen erhalten.

Jasmin Schnider produziert als redaktionelle Mitarbeiterin Beiträge und Interviews für Radio Südostschweiz, zudem schreibt sie Geschichten für die Zeitung «Südostschweiz» und für «suedostschweiz.ch». Sie kommt aus Obersaxen und ist seit August 2020 Teil der Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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