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FHGR-Forschungsprojekt: Die Jobs von morgen

Die Arbeitswelt unterliegt einem starken Wandel. Mittels künstlicher Intelligenz ermittelt ein Team der Fachhochschule Graubünden, welche Tätigkeiten künftig in der Schweiz gebraucht werden.

Südostschweiz
15.06.22 - 04:30 Uhr
Leben & Freizeit
Roboter und Maschinen: Die FHGR untersucht in einem Forschungsprojekt, wie sich Personen und Unternehmen am besten auf den Wandel der Arbeitswelt vorbereiten können.
Roboter und Maschinen: Die FHGR untersucht in einem Forschungsprojekt, wie sich Personen und Unternehmen am besten auf den Wandel der Arbeitswelt vorbereiten können.
Bild Unsplash

Digitalisierung, Klimawandel und Coronapandemie: Alles Faktoren und Entwicklungen, die unseren Arbeitsmarkt grundlegend verändern. Prognosen des Weltwirtschaftsforums WEF und von diversen Beratungsunternehmen gehen davon aus, dass 30 bis 50 Prozent der aktuell verfügbaren Jobs in naher Zukunft radikalen Veränderungen unterliegen oder komplett verschwinden werden. Doch wie gehen betroffene Personen und Unternehmen am besten mit einer solchen Prognose um?

Wo und was arbeiten wir in Zukunft?

Zielführend wäre zu wissen, welches Land in Zukunft für welche Wertschöpfung zuständig sein werde, schreibt die Fachhochschule Graubünden (FHGR) in einer Mitteilung. Mittels künstlicher Intelligenz entwickelt die FHGR zusammen mit der Jobchannel AG und der Scrambl AG dafür ein Vorhersagesystem. Es soll die Relevanz von Arbeitstätigkeiten in Bezug auf Automatisierung und Offshoring bestimmen. Damit könnten Möglichkeiten zur Verbesserung der Bereitschaft von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden in der Schweiz aufgezeigt werden, schreibt die FHGR . 

Mit dem Forschungsprojekt könne vorhergesagt werden, welche Tätigkeiten in Zukunft durch Maschinen ersetzt und welche Arbeiten durch Menschen in der Schweiz erledigt werden. Weiter zielt das Projekt darauf ab, Ähnlichkeiten zwischen heutigen Berufen in der Zukunft zu bestimmen und somit Menschen bei der Karriereplanung zu unterstützen. (kop)

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