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Die Gesundheitspolizei fliegt in grösseren Gruppen

In Graubünden sind diesen Sommer Gänsegeier in Grossformation aufgetaucht. Die Aasfresser machen sich effizient über Tierkadaver her. Im Grossen Rat wurde deswegen schon eine Anfrage deponiert.

Ursina
Straub
22.09.22 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Nur vereinzelt wurden die Gänsegeier in den vergangenen 20 Jahren in den Bündner Bergen beobachtet. Die bis zu elf Kilogramm schweren Greifvögel mit dem kleinen, kompakten Kopf und dem langen Hals bewegen sich auf ihren Suchflügen bis 4000 Meter über Boden und suchen ein Gebiet systematisch nach Kadavern ab. Denn Gänsegeier sind Aasfresser. Sie vertilgen tote Tiere in jedem Verwesungsstadium – und sind dabei äusserst effizient: Einen Hundekadaver putzt ein Dutzend Gänsegeier laut Literatur innert Minuten weg. Das macht die Tiere sozusagen zur Gesundheitspolizei der Natur.

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