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Der Bund prüft ein neues Glarner Jagdbanngebiet

Der Bund prüft ein neues Glarner Jagdbanngebiet

Der Freiberg Kärpf soll wegen der Sportbahnen Elm verkleinert werden. Als Ersatz sind drei Gebiete in der engeren Prüfung. Der Entscheid liegt beim Bund.

Daniel
Fischli
23.11.21 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Der Freiberg Kärpf ist mit seinen 473 Jahren das älteste noch bestehende Jagdbanngebiet Europas, und im Kanton Glarus ist man entsprechend stolz darauf. Um so eigenartiger mutet es an, dass rund acht seiner Quadratkilometer im – laut dem kantonalen Richtplan – «Touristischen Intensivgebiet» der Sportbahnen Elm liegen. Für den Schutz von Reh oder Hirsch sind die 42 eidgenössischen Jagdbanngebiete heute zwar nicht mehr nötig. Laut dem Bund dienen sie heute aber etwa dem Schutz von Auerhuhn, Birkhuhn oder Schneehuhn. Skifahrer und Skifahrerinnen sind da eher störend.

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