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Ab auf den «Eichhörnliweg»

Ab auf den «Eichhörnliweg»

Ein herziger neuer Freund kommt an einem grauen Novembertag nicht ungelegen: Eichhörnchen, Vögel und Rehe warten in Arosa auf dem «Eichhörnliweg» darauf, gefüttert und bewundert zu werden.

Philomena
Koch
25.11.21 - 15:09 Uhr
Aus dem Leben

Schnee, Tierli und eine einmalige Aussicht auf den Obersee in Arosa: Das alles gibt es auf dem «Eichhörnliweg». Auf der knapp zwei Kilometer langen Wanderung lassen sich Eichhörnchen, Vögel und Rehe beobachten. Die leichte Wanderung dauert rund 35 Minuten und eignet sich gut für einen Familienausflug. Das ganze Jahr über warten dort viele verschiedene Tiere, um von den Besucherinnen und Besuchern gefüttert zu werden. Gerade jetzt im Winter ist der Weg besonders schön.

Von Arosa zu Fuss nach Maran

Der idyllische Weg führt ab Arosa Dorf durch den Wald nach Maran. Besonders die Eichhörnchen und die Vögel zeigen keine Scheu. Sehr zutraulich und etwas frech zeigen sie den Besuchern, dass sie Hunger haben. Nimmt man Kerne oder Nüsse mit auf die Wanderung, wagen sich die kleinen Wollknäuel sehr nahe heran und fressen aus der Hand. Aber Achtung: Erdnüsse und Mandeln können für die kleinen Nager schädlich sein, schreibt die Tourismusorganisation «Arosa Lenzerheide». Am besten füttert man die Tierchen mit ungeschälten Nüssen – so müssen sie ihre Zähne benutzen und wetzen sie gleichzeitig ab, was für die Tiere sehr wichtig ist. Auf dem ganzen Weg vermitteln verschiedene Informationstafeln mit kindergerechten Rätseln Wissen über die Natur und die Tierwelt.

Mit diesen Tafeln entlang des «Eichhörnliwegs» werden die Tiere vorgestellt.
Bild Philomena Koch

Mit der Rhätischen Bahn durch die Berge

Selbst die Anfahrt ist ein Naturerlebnis. Mit der Rhätischen Bahn ab Chur schlängelt sich der Zug eine Stunde lang durch die Berglandschaft. Je länger die Fahrt, desto weisser und unangetasteter die Natur. Wer lieber mit dem Auto nach Arosa möchte, sollte sich in Arosa ein Parkhaus suchen. Parkplätze für den «Eichhörnliweg» stehen nicht zur Verfügung. Das «Parkhaus Ochsenbühl» als Beispiel befindet sich knapp 200 Meter vom Bahnhof entfernt.

Das muss man über Eichhörnchen wissen

Besonders auffallend an dem kleinen Tier sind der buschige Schwanz und die Fellbüschel an den Ohren. Überwiegend tagaktiv und als sehr gute Kletterer verbringen sie die meiste Zeit auf den Bäumen. Nur für die Futtersuche nach Körnern, Samen und Früchten kommen sie im Normalfall auf den Boden.

Auf Futtersuche: Die Eichhörnchen auf dem «Eichhörnliweg» sind nicht zu scheu, um sich ihre Nahrung bei den Spaziergängerinnen und Spaziergängern zu holen.
Bild Philomena Koch

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, daher ist es für die Tiere besonders wichtig, auch im Schnee genügend Futter zu finden. Im Herbst beginnen sie, ihre Wintervorräte anzulegen. Sie vergraben viele Nüsse und Samen.

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