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So wird das Wildfleisch kontrolliert

So wird das Wildfleisch kontrolliert

Mit der Jagd in Graubünden und Glarus beginnt auch die Wildsaison in den Restaurants. Kontrollen stellen sicher, dass das Fleisch aus hiesiger Jagd stammt und in bester Qualität auf den Tisch kommt.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Bevor das Fleisch auf dem Teller im Restaurant landet, wird es ausgiebig kontrolliert.
KEYSTONE / FLORIAN SCHUH

Die seit 2018 angepassten Regeln für den hygienischen Umgang mit erlegtem Schalenwild sind bei den Jägern sowie der Gastronomie und Metzgerschaft mehrheitlich bekannt und umgesetzt, wie der Kanton Glarus mitteilt. Für die Konsumenten, welche Wert auf einheimisches Wildbret legen, bedeutet die Einhaltung der Vorgaben bei der Verarbeitung von Hirsch-, Gams-, Steinbock- und Rehwild sowie Wildschweinen hohe Qualität und vollen Genuss. Ziel sei es auch, täuschende Angaben über die Herkunft des Wildfleisches zu verhindern. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) stelle dies sicher.

Vom Wald auf den Tisch – oder in den Export

Der überwiegende Teil des erlegten Wildes wird vom Jäger direkt an Metzgereien oder Restaurants verkauft, welche das Fleisch zurichten und direkt an ihre Kunden und Gäste abgeben. Dieses Wild wurde von geschulten Jägern nach dem Abschuss auf Genusstauglichkeit beurteilt. Wenn keine Verhaltensstörungen vor dem Erlegen beobachtet wurden und der Jagdverlauf normal und ohne relevante Gefahren für die Lebensmittelsicherheit war, kann das Tier an ein Restaurant oder eine Metzgerei verkauft werden.

Wenn der Jäger jedoch beim Ausnehmen der Jagdbeute Verschmutzungen oder Auffälligkeiten feststellt, muss das Tier einer amtstierärztlichen Fleischkontrolle in einem dazu bewilligten Schlacht- oder Wildbearbeitungsbetrieb zugeführt werden, wie es weiter heisst. Amtstierärztlich kontrolliertes und freigegebenes Wild ist anschliessend auch für den gewerblichen Verkehr inklusive Zwischenhandel und Export zugelassen. (so)

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