Talent Eye sucht wieder junge Sporttalente
Die 5. Staffel des Sportprogramms Talent Eye ist zu Ende gegangen. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz. Für das neue Schuljahr gibt es wieder Platz für rund ein Dutzend neue Sporttalente.
Die 5. Staffel des Sportprogramms Talent Eye ist zu Ende gegangen. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz. Für das neue Schuljahr gibt es wieder Platz für rund ein Dutzend neue Sporttalente.
Das Sportprogramm Talent Eye wurde von Swiss Olympic initiiert. Es sollen aber keine Spitzensportler ausgebildet werden, wie es in einer Mitteilung des Kantons Glarus heisst. Es soll den bewegungsbegabtesten Erst- und Zweitklässlern eine zusätzliche Sportmöglichkeit bieten. Talent Eye will die Kinder möglichst polysportiv ausbilden und ihr Interesse zum Sport festigen. Zudem lernen die Kinder verschiedene Sportarten kennen. Idealerweise treten die Kinder anschliessend einem Sportverein bei.
Zufrieden mit der letzten Staffel
Leiter des kantonalen Förderprogramms ist Sportlehrer André Hauser. Er führt das Spezialtraining für besonders sportbegabte Erst- und Zweitklässler seit rund vier Jahren und zieht ein positives Fazit nach dem abgelaufenen Trainingsjahr: «Die Kinder haben grosse Fortschritte gemacht», so Hauser. Potenzial sieht er noch in der Ausgeglichenheit der Gruppe: «Die Niveauunterschiede innerhalb der Gruppe sind teilweise beträchtlich». Grund sei der fehlende Selektionsdruck, sagt Hauser. Er hofft daher, dass Talent Eye noch bekannter wird. Aktuell werden rund 20 Kinder betreut.
Es gibt wieder Platz für neue Talente
Nach den Sommerferien erfolgt der Start zur fünften Staffel. Bei erfolgreicher Aufnahme ins Programm werden die Kinder laut Kanton ein bis zwei Jahre in zwei professionellen Trainings pro Woche intensiv gefördert.
Im neuen Schuljahr werden wieder rund ein Dutzend neue Talente aufgenommen. Denn von den Bisherigen scheiden gleich mehrere altershalber aus, wie es in der Mitteilung des Kantons heisst. «Erfreulicherweise haben alle eine Anschlusslösung in einem Sportverein gefunden», sagt Hauser. (kea)
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