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Graubünden ist für Deutschland kein Corona-Risikogebiet mehr

Graubünden ist für Deutschland kein Corona-Risikogebiet mehr

Wegen sinkender Infektionszahlen streicht die deutsche Regierung am Sonntag Italien, Tschechien und Teile von Österreich und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Darunter auch Graubünden.

Südostschweiz
vor 2 Wochen in
Aus dem Leben
Graubünden gilt in Deutschland ab Sonntag nicht mehr als Corona-Risikogebiet. Hier zu sehen die Stadt Chur (vorne) und das Bündner Rheintal.
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Graubünden gilt ab Sonntag nicht mehr als Risikogebiet. So wie die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich dann nicht mehr als Risikogebiete. Für Österreich gilt das mit Ausnahme der Bundesländer Tirol und Vorarlberg.

Das gilt ausserdem auch für einige der beliebtesten Urlaubsgebiete Kroatiens und die französische Insel Korsika, wie das staatliche Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Hinzu kommen einige Überseegebiete Frankreichs und der Niederlande sowie der Vatikan.

Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen bei Einreise noch einen negativen Test vorweisen.

Gelockert werden die Einreisebeschränkungen auch für die Türkei, Schweden und Litauen. Diese drei Länder werden vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet zurückgestuft. Damit entfällt die generelle Quarantänepflicht von fünf bis zehn Tagen bei Einreise nach Deutschland. Wer einen negativen Test vorweisen kann, muss sich nicht mehr selbst isolieren.

Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten weiterhin mehr als 100 Länder mit einer Inzidenz über 50. (so/sda)

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