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Von der Energieberatung bis zur praktischen Umsetzung: alles aus einer Hand

Von der Energieberatung bis zur praktischen Umsetzung: alles aus einer Hand

Energetische Sanierungsprojekte können eine aufwendige Sache sein.

Aus dem Leben
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Greencover AG

Was 2012 als Einmannbetrieb begann, ist heute ein Unternehmen mit 19 Mitarbeitern. Dachdecker, Fassadenbauer, Spengler und Haustechniker planen und entwickeln für die Kunden massgeschneiderte Lösungen rund um die Gebäudehülle. Angeboten werden ebenso einfache Bauleitungen sowie die Koordination und die Begleitung von energetischen Sanierungsprojekten.

greencover ag
Tiefrietstrasse 2, 7320 Sargans
081 559 49 91
info@greencover.ch
https://www.greencover.ch/

Gesetzliche Vorgaben und die vielen baulichen Möglichkeiten machen es Bauwilligen nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Zum Glück gibt es Profis, die den Durchblick haben und individuelle Lösungen aufzeigen können. 


«Die vielen gesetzlichen Vorgaben für energetische Gebäudesanierungen, die zudem je nach Kanton verschieden sind, führen in der Bevölkerung und bei Personen, die Bauprojekte planen zu Unsicherheiten», weiss Fridolin Sprecher. Sprecher ist Elektromonteur und Energieberater bei der Greencover AG in Sargans und erklärt, dass bei einer energetischen Sanierung  eine ganzheitliche Betrachtungsweise absolut wichtig und sinnvoll sei. «Denn je nach Art und Zustand des Gebäudes sind verschiedene Lösungen denkbar», ergänzt er. Um eben die am besten passende zu eruieren, müsse man die Stärken und Schwächen einer Baute genaustens kennen, weil die diversen Bauteile eines Gebäudes eine Einheit darstellen würden und sich jede ergriffene Massnahme auf andere Bereiche auswirke.  

Fragen über Fragen

«Nehmen wir als Beispiel die Auswahl für ein neues Heizsystem», wird Sprecher konkret. «Muss allenfalls die Oelheizung ersetzt werden oder kann sie – weil sie noch relativ jung ist – weiter in Betrieb bleiben», stellt er die Frage. Ist möglicherweise eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach,  die eigenen Strom produziert die Lösung – entweder für die Versorgung einer neue Wärmepumpe oder als Kompensation, um weiter mit Oel heizen zu können. Wobei im Zuge der Energiewende besser keine fossilen Brennstoffe mehr eingesetzt werden sollen. Der Entscheid für oder das eine oder andere (oder kombinierte) System hat wiederum Auswirkungen auf die Art und Dicke der Dämmung sowie die Gebäudehülle. Stichwort Gebäudehülle: «Um diese zu bestimmen, gibt es eine Fülle an verschiedenen Möglichkeiten, sei das bezüglich des eingesetzten Materials oder auch hinsichtlich der optischen Gestaltung», führt Sprecher aus. Soll es eher eine Metall-, eine Holz- oder doch eine Eternitverkleidung sein? «Weil die Material- und Systemforschung in enormem Tempo vorwärtsgehen, gibt es auch immer wieder neue Möglichkeiten und Kombinationen für eine Gestaltung», weiss der gelernte Elektromonteur, der seit  bald sechs Jahren für das Gebäudehüllen-Unternehmen Greencover AG arbeitet.
«Beim Entscheid für eine PV-Anlage drängt sich weiter die Frage auf, ob praktischerweise Solarmodule als Verkleidung in der Fassade eingebaut werden können. Das wiederum braucht eine genaue Analyse der Situation des Standorts. Wie ist das Haus ausgerichtet, wie stehen die Nachbarhäuser oder wie verläuft der Schattenwurf? Und nicht zu vergessen die grundsätzliche Frage, die früh beantwortet sein will: Soll die Fassade eine einfache verputzte Wärmedämmung erhalten oder ist eine hinterlüftete Verkleidung doch die bessere Lösung? «Bauphysikalisch hat eine Hinterlüftung viele Vorteile», weiss Sprecher, «sie ist aber auch teurer als eine verputzte Dämmung». 
Ein wichtiger Gebäudeteil ist weiter die Überdachung. «Zu einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise einer energetischen Sanierung gehört natürlich auch die Prüfung des Dachs», betont Sprecher. Wie soll eine PV-Anlage montiert werden: aufgesetzt oder im Dach integriert? Ist auch das Dach hinterlüftet oder besteht im Falle eines Flachdaches die Möglichkeit einer Begrünung. «In Zeiten des Klimawandels und dem Erhalt der Biodiversität keine abwegige Frage», so der Energiespezialist. Und zu guter Letzt noch die Frage, wie allenfalls der Abfluss geregelt ist und das Regenwasser genutzt werden kann. 

Ganzheitliche Energieberatungen ist unabdingbar

«Alle diese Fragen und  Überlegungen sind Teil eines Sanierungsprozesses und fliessen in eine Sanierungsstrategie ein», so Sprecher. Als Instrument und Grundlage, um die beste und individuell passende  Lösungen zu finden dient der Geak respektive der Geak plus, der Gebäudeausweis der Kantone. Er zeigt detailliert auf, wie viel Energie ein Gebäude benötigt, er klassifiziert Gebäude nach ihrer Energieeffizienz und bildet den Ist-Zustand aus energetischer Sicht ab. «Es ist allgemein bekannt und bewiesen, dass rund ein Viertel des Endenergieverbrauchs in der Schweiz auf die Haushalte fallen», betont Sprecher. Im Gebäudepark bestehe somit ein riesiges Energiesparpotenzial. Entsprechend werden  Sanierungsmassnahmen mit Fördergelder unterstützt – je nach Kanton in verschiedenen Grössenordnungen und unter verschiedenen Bedingungen und Voraussetzungen. «Damit unsere Kunden in diesem Dschungel zwischen Gesetzesvorgaben und technischen Entwicklungen den Überblick behalten und sinnvolle Lösungen anstreben können, ist eine gesamtheitliche Sicht unabdingbar», gibt Sprecher den Rat an Bauwillige – «denn mit dem richtigen Vorgehen kann viel Fördergeld generieren werden». Und schlussendlich sei eine fundierte Beratung nötig, um allfällige Etappierungen und die Finanzierung des Bauprojekts zu planen.

Das perfekt Kleid für ein Gebäude

Neben der Energieberatung und dem Bau von hinterlüfteten Fassaden bietet die vor bald zehn Jahren gegründete Firma eine breite Palette an weiteren Arbeiten rund ums Haus an. Zum Angebot gehören Spenglerarbeiten, die Montage von Blitzschutzanlagen und Sicherheitssystemen gegen Absturz, der Einbau von Dachfenstern oder eben die Montage von Photovoltaik-Anlagen.

https://www.greencover.ch/

 

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