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Wildhüter mussten Wolf und Biber erlegen

Wildhüter mussten Wolf und Biber erlegen

Am Wochenende musste die Bündner Wildhut zwei Tiere von ihren schweren Verletzungen erlösen.

Südostschweiz
vor 4 Monaten in
Aus dem Leben
Am Wochenende musste die Wildhut einen Wolf und einen Biber erlegen.
PIXABAY / SYMBOLBILD

In der Nacht auf Sonntag erlegten Wildhüter im Valsertal einen älteren Wolfsrüden, der starke Verletzungen am linken Vorderlauf aufwies, wie das zuständige Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte. Es sei noch nicht ganz klar, zu welchem Rudel das Tier gehört habe. Deshalb werde es nun für weitere Untersuchungen zuerst nach Bern ins Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin und dann ans Laboratoire de biologie de la conservation an der Universität Lausanne überführt.

Ebenfalls am Sonntag musste die Wildhut in der Bündner Herrschaft einen Biber erlegen, der sich möglicherweise bei einem Revierkampf mit einem anderen Biber verletzt hatte. Das Nagetier sei so schwer verletzt gewesen, dass es keine Chance auf Heilung gehabt habe, heisst es in der Mitteilung. Der Biber werde nun in Chur vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit untersucht. In letzter Zeit würden immer häufiger Biber mit Verletzungen aus Revierkämpfen festgestellt. Grund sei die zunehmende Biberpopulation. (jas)

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