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Churer Stadtpolizei rückte dieses Jahr öfter aus

Churer Stadtpolizei rückte dieses Jahr öfter aus

Die Stadtpolizei Chur blickt auf ein «spezielles und ereignisreiches» Einsatzjahr zurück. Über 4500 Mal ist sie ausgerückt.

Südostschweiz
vor 2 Monaten in
Aus dem Leben
Die Churer Stadtpolizei resümiert das ereignisreiche Jahr 2020.
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Das vergangene Jahr war auch für die Stadtpolizei Chur ein aussergewöhnliches: Wie sie in einer Mitteilung schreibt, waren besonders die Umsetzung der verschiedenen Massnahmen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie herausfordernd und zeitintensiv.

Informieren, sensibilisieren, unterstützen

Bei der Umsetzung der Corona-Massnahmen setzte die Stadtpolizei laut eigenen Aussagen vor allem auf Prävention. Bussen oder Verzeigungen seien nur bei wenigen unbelehrbaren Personen oder Betrieben ausgesprochen worden.

Der «normale» Polizeiauftrag für die Churer Bevölkerung konnte indes mit über 4500 polizeilichen Einsätzen  darunter 500 Dienst- und Hilfeleistungen  gewährleistet werden. Gemäss Stadtpolizei sind das rund zehn Prozent mehr Einsätze als im Vorjahr.

Churer Zebrastreifen «up to date»

Im Laufe des Jahres seien zudem alle 362 Fussgängerstreifen in der Stadt Chur auf die erforderlichen Kriterien bezüglich Verkehrssicherheit überprüft worden, schreibt die Polizei. Sicherheitsdefizite seien grösstenteils bereits bereinigt worden.

Im Weiteren seien die ersten Erfahrungen mit der Fusion der Gemeinde Maladers sowie die Vorbereitungen der Fusion mit der Gemeinde Haldenstein per 1. Januar 2021 äusserst positiv gewesen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Weitere Aufgaben hätten die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe «Drogensituation in der Stadt Chur» sowie bei den Fusionen Maladers und Haldenstein betroffen, so die Stadtpolizei.

Verantwortliche sehen sich bestätigt

Der Kommandant der Stadpolizei Chur, Ueli Caluori, resümiert das vergangene Jahr wie folgt: «In diesem speziellen Jahr konnten die vielen bekannten, aber auch zusätzlichen Aufgaben dank des hohen Einsatzwillens aller Mitarbeitenden erfolgreich gemeistert werden. Besonders in diesem Jahr war die Durchhaltefähigkeit des ganzen Polizeikorps wichtig - und, dass bei allen Einsätzen niemand ernsthaft verletzt wurde.»

Auch Stadtpräsident Urs Marti ist mit der Stadtpolizei im Jahr 2020 zufrieden. «Nebst den zahlreichen auch heiklen Polizeieinsätzen im Alltag leistete die Stadtpolizei in der Umsetzung der Corona-Massnahmen, insbesondere in der Unterstützung der Bevölkerung und des Gewerbes, professionelle Arbeit», sagt der für die Stadtpolizei verantwortliche Departementsvorsteher. (reb)

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