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Graubünden und Glarus ohne freie zertifizierte Intensivbetten

Graubünden und Glarus ohne freie zertifizierte Intensivbetten

Zehn Kantone haben derzeit keine freien zertifizierten Intensivbetten. Darunter auch Graubünden und Glarus. Das sagte Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst (KSD), am Dienstag vor den Bundeshausmedien in Bern.

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Die zertifizierten Intensivbetten sind voll belegt. Auf dem Bild ein normales Patientenzimmer im Kantonsspital Glarus.
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Nach Angaben von Stettbacher sind neben Graubünden und Glarus auch die Kantone Zug, Freiburg, Solothurn, Genf, Thurgau, Tessin, Waadt und Wallis betroffen.

Schweizweit stehen derzeit fast 24'000 Akut- und Intensivbetten zur Verfügung. Von den Akutbetten sind derzeit 16'677 belegt. Auf den Akutstationen liegt der Anteil von Covid-Patienten derzeit 14 Prozent der Patienten mit Covid. Die Reserve bei den Akutstationen beträgt aktuell 25 Prozent.

839 Intensivbetten sind belegt, davon 57 Prozent von Covid-Patienten. Hier beträgt die Reserve laut Stettbacher aktuell 22 Prozent.

Reservekapazitäten von rund 20 Prozent bedeuteten eine hohe Auslastung auch für das Personal. Mit der rechtzeitigen Verlegung von Intensivpatienten könne deren Behandlung aber sichergestellt werden. «Wir haben noch Reserven, müssen aber dazu Sorge tragen», so Stettbacher. Es sei wichtig die Infektionszahlen zu senken, damit es nicht zu Überlastungen des Gesundheitssystems komme. (so/sda)

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