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Bundesrat spricht weitere Millionen für Covid-19-Impfstoff

Die Corona-Fallzahlen beschäftigen die Schweiz und Graubünden weiterhin. An einer Medienkonferenz am Mittwochnachmittag informiert Bundesrat Alain Berset über die neusten Entwicklungen und die neusten Beschlüsse des Bundesrats. Hier könnt Ihr seine Worte live im Stream mitverfolgen.

Südostschweiz
Mittwoch, 11. November 2020, 14:17 Uhr Im Livestream
SCHWEIZ MK BUNDESRAT
Bundesrat Alain Berset spricht vor einigen Tagen während einer Medienkonferenz des Bundesrates.
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit innert 24 Stunden 8270 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem wurden 86 Todesfälle und 304 Spital-Einweisungen registriert.

Diese Zahlen beschäftigen auch den Bundesrat weiterhin, der sich am Mittwochmorgen zur Sitzung getroffen hat. Ab 14.30 Uhr spricht Alain Berset vor den Medien und informiert über die neusten Entscheide.

Hier im Livestream könnt ihr die Medienkonferenz mitverfolgen:

Das Wichtigste aus der Medienkonferenz:

Der Bundesrat hat den Kredit für die Beschaffung eines Covid-19-Impfstoffs um 100 auf 400 Millionen Franken erhöht. Der Betrag stammt aus bereits bewilligten Covid-19-Krediten, welche im Armeebudget eingestellt sind.

Noch könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Unternehmen respektive welche Impfstoffe sich am Ende durchsetzen und der Schweizer Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden könnten, so das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Der Bund setze bei der Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen deshalb auf mehrere Hersteller

Kürzlich haben das deutsche Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer mitgeteilt, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz biete. Mit zwei weiteren Herstellern hat der Bund bereits Verträge abgeschlossen. Im August sicherte sich die Schweiz 4,5 Millionen Impfdosen von Moderna. Mitte Oktober kam ein Vertrag mit dem Pharmakonzern Astrazeneca hinzu für die Lieferung von bis zu 5,3 Millionen Dosen.

Wann ein Impfstoff zur Verfügung steht, könne heute noch nicht gesagt werden, betont das BAG. Es gehe indes davon aus, dass im ersten Halbjahr 2021 erste Impfungen in der Schweiz durchgeführt werden könnten. (so/sda)

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