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Jungkoch Noah Bachofen erkocht sich einen Podestplatz

Der Glarner Noah Bachofen erreicht im Final des Kochwettbewerbs Swiss Culinary Cups den zweiten Platz.

Südostschweiz
Freitag, 16. Oktober 2020, 04:30 Uhr Beim Kochwettbewerb Swiss Culinary Cups
Die drei Sieger (von links): Der Glarner Jungkoch Noah Bachofen wird Zweiter, Niklas Schneider Erster und Ivan Capo Dritter.
PRESSEBILD

Nach dem vierten Platz im vergangenen Jahr konnte sich der Glarner Jungkoch Noah Bachofen im diesjährigen Final des Swiss Culinary Cups nochmals steigern. Der Souschef im Restaurant «Magdalena» in Rickenbach SZ erkochte sich den zweiten Platz.

Das Wettkochen in Baden gewann Niklas Schneider, welcher Souschef im Hotel «Krone» im zürcherischen Regensberg und Mitglied der Schweizer Kochnationalmannschaft ist. Dies sicherlich nicht zuletzt dank seiner Wettbewerbserfahrung. Im Februar trat er an den Olympischen Spielen der Köche in Stuttgart an.

Dritter wurde Ivan Capo, der als Chef de Partie im «The Restaurant» im Dolder Grand Hotel in Zürich arbeitet. Den gemeinsamen vierten Platz belegten Ambar Dominguez (Restaurant «Mille Sens» in Bern), Nicolas Boventi (Hotelfachschule Genf) und Benjamin Anderegg (Restaurant «Igniv» im Grand Resort Bad Ragaz).

Traditionsreiche Wettbewerbsgerichte

Die sechs Finalisten mussten während knapp vier Stunden in der Berufsschule Baden ein Hauptgericht sowie ein Dessert zubereiten. Der diesjährige Wettbewerb stand ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums des Schweizer Kochverbands. Das Motto lautete daher in diesem Jahr «Zukunft dank Tradition». Dabei sollten sich die sechs Jungköche an den Zutaten folgender Klassiker orientieren: Lammrücken «Richelieu» oder Kalbsschulter «à la financière» bei den Hauptgerichten und «Pêche Melba» oder «Poire belle Hélène» als Süssspeise.

Die perfekte Bühne für Köche

Der Swiss Culinary Cup ist einer der renommiertesten Kochwettbewerbe der Schweiz und wurde in diesem Jahr zum 25. Mal vom Schweizer Kochverband durchgeführt. Er bietet jährlich die perfekte Bühne für Köche, die ihr Talent beweisen wollen. Die Finalisten kochen zwei Gerichte zu einem definierten Thema oder mit vorgegebenen Lebensmitteln. Eine prominente Fachjury bewertet sowohl die Arbeitsweise als auch die Präsentation und den Geschmack.

In diesem Jahr bestand das sechsköpfige Gremium aus Jurypräsident Werner Schuhmacher und den Mitgliedern Patrick Mahler (Restaurant «Focus», Vitznau), Jeroen Achtien (Restaurant «Sens», Vitznau), Stefan Beer («Victoria Jungfrau» Grand Hotel & Spa, Interlaken), Käthi Fässler (Hotel «Hof», Weissbad) und David Wälti («Casino», Bern). (eing/ml)

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