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Gesundheitsdirektoren schlagen konkrete Massnahmen vor

Die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweizer Kantone haben ihren Regierungen ein Massnahmenpaket zur Bekämpfung des Coronavirus vorgeschlagen. Ob sie umgesetzt werden, entscheidet jeder Kanton - also auch Graubünden und Glarus - selbst.

Südostschweiz
Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:15 Uhr Coronavirus in Graubünden und Glarus
Das Coronavirus soll in der Ostschweiz möglichst auf einer Linie bekämpft werden.
STAATSKANZLEI GLARUS

In der Ostschweiz sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen wieder stark angestiegen. Auch in Graubünden und Glarus werden immer mehr Corona-Fälle gezählt. Zur Bekämpfung der Pandemie haben sich die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweizer Kantone auf einheitliche Massnahmen verständigt, welche sie ihren jeweiligen Regierungen vorschlagen werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Darunter auch den Regierungen von Graubünden und Glarus. Dadurch sollen die Massnahmen besser koordiniert und ein Flickenteppich verhindert werden, wie es heisst.

Konkret geeinigt haben sich die Gesundheitsdirektoren auf folgende Punkte:

  • Schutzmaskenpflicht an öffentlichen und privaten Anlässen mit einer Teilnehmerzahl ab 30 Personen.
  • Tanzverbot, aber keine Schliessung von Clubs und Partylokalen.
  • Der Konsum in Gastwirtschaftsbetrieben muss an einem festen Sitzplatz erfolgen.
  • Eine generelle Schutzmaskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen wird von den Kantonen autonom entschieden.

Diese Vorschläge werden nun den einzelnen Kantonsregierungen vorgelegt. Diese sind frei, je nach epidemiologischer Lage abweichende Massnahmen zu beschliessen, wie es weiter heisst. Die Regierung des Kantons Graubünden wird morgen Freitag um 10 Uhr über das weitere Vorgehen informieren. (sot)

 

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