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Die Hälfte der Wildschweine ist radioaktiv verstrahlt

In Graubünden werden erstmals während der Hochjagd alle erlegten Wildschweine auf erhöhte Radioaktivität untersucht. Jetzt liegt das Ergebnis des ersten Jagdblocks vor. Fazit: Die Hälfte des Wildbrets ist verseucht.

Die Hälfte des Wildbrets von Wildschweinen ist positiv auf Radioaktivität getestet worden.
SYMBOLBILD/PIXABAY

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wirkt noch 34 Jahre nach dem Unfall nach: Wildschweine als Trüffelliebhaber reichern das radioaktive Cäsium-137 nämlich in ihrem Körper an. Und dieses kommt eben konzentriert in den von den Wildschweinen begehrten Pilzen vor.

Der Kanton Graubünden misst deshalb zum ersten Mal während der Jagd, ob im Wildbret von Wildschweinen die Radioaktivität erhöht ist. Im August hat das kantonale Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit nämlich festgestellt, dass bei einigen Tieren die Grenzwerte überschritten wurden.

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